Spieltag

02. Januar 2021

Adler starten mit Prestigeerfolg ins neue Jahr, Derbysieg für Straubing

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Adler Mannheim gewinnen im Shootout gegen Red Bull München / Straubing Tigers schlagen ERC Ingolstadt

Erste Spiele im Jahr 2021: Die Adler Mannheim haben Red Bull München im Shootout mit 3:2 geschlagen und stehen damit punktgelich mit Schwenningen auf Platz eins der Gruppe Süd. Für den amtierenden Hauptrundensieger war es die erste Niederlage der Saison und gleichzeitig die erste Hauptrunden-Niederlage in Mannheim seit dem 10.10.2014. Im zweiten Spiel des Tages feierten die Straubing Tigers einen 3:1-Derbysieg gegen den ERC Ingolstadt, der in der Tabelle noch vor den Niederbayern auf Platz vier liegt. Nach zwei Niederlagen gegen München und Mannheim war es der erste Saisonerfolg für Straubing.

Adler Mannheim – Red Bull München

Die Adler kamen besser aus der Kabine. Mit ihrem offensiven Forechecking setzten sie die Gäste vor Probleme. Joonas Lehtivuori schaffte mit einer langen Scheibenbesitzphase Raum für Nicolas Krämmer (9.), der aus dem Slot zur Führung traf, ehe Markus Eisenschmid (13.) auf 2:0 erhöhte. Erst jetzt konnten die Red Bulls das hohe Niveau der Hausherren mitgehen und Mark Voakes (17.) verkürzte in Überzahl. Nur 37 Sekunden später stellte Kalle Kossila (18.) den Einstand wieder her.

Auch nach dem Seitenwechsel ging das Spiel hin und her. Weiterhin spielten die Teams mit hoher Intensität, doch die mittleren 20 Minuten gingen ohne Tore zu Ende. Im Schlussdrittel blieb das Spieltempo hoch. Trotz hoher Offensivbemühungen beider Teams, hielten die Goalies Endras und Reich mit starken Paraden das 2:2 fest. Die fällige Verlängerung blieb ohne Sieger, sodass die Entscheidung im Shootout durch den Gamewinner von Matthias Plachta fiel.

Straubing Tigers – ERC Ingolstadt

In einem temporeichen bayerischen Derby konnte der ERC Ingolstadt als Erstes seine Chancen nutzen. Beim Schuss von Emil Quaas blieb die Scheibe frei vor dem Straubinger Tor liegen. Mirko Höfflin (16.) schaltete als schnellstes und brachte die Schanzer in Führung. Die Tigers ließen sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen, denn Jeremy Williams (18.) glich nur wenig später in Überzahl aus.

Der zweite Abschnitt gehörte in der Anfangsphase den Straubing Tigers. Sena Acolatse (24.) drehte die Partie zugunsten der Hausherren. Im weiteren Drittel drängte Ingolstadt auf den Ausgleich, doch Vogl im Tor der Niederbayern, verteidigte die knappe Führung. In den letzten 20 Minuten ergab sich ein ähnliches Bild. Der ERC Ingolstadt investierte viel ins Spiel nach vorne, konnte die Straubinger Defensive aber nicht überwinden. Stattdessen traf Andreas Eder (60.) kurz vor Schluss in das leere Ingolstädter Tor zum 3:1-Endstand.


 

Die Spiele am Sonntag (03.01.2021)

Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers (14:30 Uhr)

Kellerduell im Süden: Die Augsburger Panther sind nach drei Niederlagen noch ohne Punkte auf Rang sieben. Bei den Nürnberg Ice Tigers lief es bisher auch nicht viel besser, allerdings konnten sie aus dem letzten Spiel gegen Schwenningen einen Punkt mitnehmen. Letzte Saison siegte in vier Partien jeweils die Heimmannschaft. Wenn sich diese Serie auch ohne Fans fortsetzt, könnten die Fuggerstädter an den Ice Tigers vorbeiziehen und die Rote Laterne abgeben.

Düsseldorfer EG – Grizzlys Wolfsburg (17:00 Uhr)

Die Düsseldorfer EG gewann das letzte Spiel im Jahr 2020 mit 6:3 in Krefeld. Diesen Schwung wollen die Rheinländer auch ins neue Jahr gegen die Grizzlys mitnehmen. Wolfsburg startete mit zwei Siegen in die Saison, musste in beiden Spielen danach aber Niederlagen hinnehmen. So finden sich die Niedersachsen in der Tabelle auf Rang sechs, zwei Plätze hinter der DEG wieder. Letzte Saison ging der direkte Vergleich mit drei Siegen und einer Niederlage an Düsseldorf.

Krefeld Pinguine – Kölner Haie (19:30 Uhr)

Im kleinen Rheinischen Derby wollen die Krefeld Pinguine endlich die ersten Zähler einfahren. Die zweitplatzierten Haie haben aus drei Spielen schon sechs Punkte geholt. Mit einem Auswärtssieg will Köln die weiße Weste in der Fremde behalten. Dennoch haben die Kölner schlechte Erinnerungen an die Yayla Arena. Im letzten Aufeinandertreffen im Januar 2020 schenkte Krefeld den Domstädter mit 8:2 gehörig ein.