Neuverpflichtung

26. Februar 2021

Augsburg holt Verteidiger Layne Viveiros

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Kanadier kommt aus Salzburg zu den Panthern

Die Augsburger Panther verstärken sich für die anstehenden intensiven Wochen mit Verteidiger Layne Viveiros. Der 25-jährige Austro-Kanadier wechselt vom EC Red Bull Salzburg aus der österreichischen bet-at-home ICE Hockey League auf Leihbasis bis Saisonende in die Fuggerstadt, ehe er zur kommenden Spielzeit nach Salzburg zurückkehrt. 

Layne Viveiros kommt ursprünglich aus Edmonton, Alberta, und absolvierte seit 2015 insgesamt 333 Partien für Salzburg im österreichischen Eishockeyoberhaus. In dieser Zeit stehen für den Linksschützen 18 Tore, 73 Assists und 116 Strafminuten bei einem Plus-Minus-Wert von +63 zu Buche. 2016 gewann Viveiros mit dem mehrfachen Champions Hockey League-Teilnehmer die Meisterschaft.  Für das österreichische Nationalteam nahm er an drei Weltmeisterschaften teil und verfügt so über reichlich internationale Erfahrung.

Der 183 cm große und 86 kg schwere Abwehrspieler stammt aus einer Eishockeyfamilie. Sein Vater Emanuel ist aktuell Cheftrainer bei den Henderson Silver Knights in der American Hockey League. Zuvor war „Manny“ Viveiros unter anderem österreichischer Nationalcoach und Cheftrainer des ERC Ingolstadt. Dem Wechsel seines Vaters in die Alpenrepublik Anfang der 90er Jahre verdankt Layne auch seine Doppelstaatsbürgerschaft.

Panthercoach Tray Tuomie: „Nach der finalen Absage von Pat McNeill war uns wichtig, in der Abwehr für Tiefe zu sorgen. Mit Layne Viveiros konnten wir uns kurzfristig die Dienste eines, trotz seines noch jungen Alters, erfahrenen Spielers sichern, der bis zuletzt im Spielbetrieb stand und körperlich fit ist. Gerade wenn es in den letzten 14 Hauptrundenspielen eng getaktet gegen die Teams aus dem Norden geht und sich die Kilometer im Bus erhöhen, wird es wichtig, die Belastung in der Defensive zu steuern. Unser Dank gilt den Verantwortlichen in Salzburg, mit denen wir diese Leihe schnell und unkompliziert abwickeln konnten. Für Layne und beide Clubs ist das eine sehr gute Lösung.“