Spieltag

05. April 2021

Bremerhaven gewinnt umkämpftes Topspiel in Mannheim

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Fischtown Pinguins feiern Auswärtssieg gegen Adler Mannheim / ERC Ingolstadt schlägt Düsseldorfer EG / Kölner Haie gegen Augsburger Panther erfolgreich / Vier Spiele am Dienstag - live bei MagentaSport

Drei knappe Spiele am Ostermontag: Die Fischtown Pinguins gewannen das Topspiel bei den Adler Mannheim mit 2:1 und feierten den dritten Sieg in Folge. Der Rückstand auf Spitzenreiter Berlin beträgt aber weiterhin sechs Punkte. Im der zweiten Partie siegte der ERC Ingolstadt mit 4:3 gegen die Düsseldorfer EG, die dadurch auf den fünften Rang abrutschte. Im letzten Spiel des Tages siegten die Kölner Haie 2:1 gegen die Augsburger Panther und hielten dadurch ihre Playoff-Chancen am Leben. Die Fuggerstädter verpassten hingegen die Möglichkeit Schwenningen auf Platz vier unter Druck zu setzen.

Die Adler Mannheim wollten sich für die 0:5-Niederlage in Bremerhaven revanchieren. Zu Beginn mussten sie jedoch erst eine Unterzahl überstehen, doch danach netzte Matthias Plachta (6.) nach Vorlage von David Wolf zur Adler-Führung ein. Die Fischtown Pinguins kamen danach jedoch gut ins Spiel zeigten mehr Zug zum Tor und gaben deutlich mehr Schüsse ab. In der 17. Minute belohnte Carson McMillan (17.) mit dem Ausgleichstreffer die Bemühungen der Gäste.

Auch im Mittelabschnitt agierte Bremerhaven aus einer starken Defensive. Im Angriff scheiterten die Nordlichter erst noch am Gestänge, doch später brachte Ross Mauermann (38.) Fischtown in Front. Im Schlussdrittel versuchte Mannheim die Pinguins mit langen Pässen in die Tiefe vor Probleme zu stellen, doch die Adler bissen sich weiterhin an der gegnerischen Abwehr die Zähne aus. Da half es auch nicht, dass Pavel Groß zwei Minuten vor Schluss den Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler auswechselte. Die Fischtown Pinguins siegten 2:1 und fügten Mannheim die erste Heimniederlage seit elf Spielen zu.

Die Kölner Haie zeigten im ersten Drittel eine gute Leistung und führten nach 20 Minuten verdient mit 1:0. James Sheppard (16.) erzielte den Treffer für die Hausherren. Zu Beginn des Mittelabschnitt hatten die Augsburger Panther die Chance in doppelter Überzahl, doch die Haie überstanden diese Zeit ohne Gegentor. Im weiteren Drittel verlor die Partie etwas an Tempo, bevor Köln durch ein Powerplay wieder mehr Spielanteile hatte und nur am Pfosten scheiterte.

Nach der zweiten Pause waren die Gäste das bessere Team. Augsburg drängte auf den Ausgleich, aber Justin Pogge hielt seinen Kasten erfolgreich sauber. Auf der anderen Seite brachte Marcel Müller (48.) per Kontertor den ersten Haie-Schuss im letzten Drittel im Tor unter. Die Fuggerstädter stellten auch danach ihre Bemühungen nicht ein, doch die Haie verteidigten weiter konsequent. In der vorletzten Sekunde erzielte Andrew LeBlanc (60.) noch den Anschlusstreffer, doch die Domstädter siegten am Ende mit 2:1.

Die Spiele am Dienstag (06.04.2021) – live bei MagentaSport

18:30 Uhr: Eisbären Berlin – Red Bull München

Mit dem 4:1-Sieg am Ostersonntag gegen die Eisbären Berlin hat Red Bull München für ein Ausrufezeichen gesorgt. Nun müssen die Münchener in der Hauptstadt ran. Berlin entschied die letzten sechs Heimspiele für sich und musste sich in der eigenen Halle bisher nur Wolfsburg geschlagen geben. Für München lief es in der Vergangenheit aber auch nicht schlecht in der Mercedes Benz-Arena. Die Red Bulls feierten dort sechs Auswärtssiege in den letzten neun Spielen.

18:30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Schwenninger Wild Wings  

Wichtiges Duell im Playoff-Rennen. In der Verzahnungsrunde konnten die Grizzlys Wolfsburg erst zwei Spiele gewinnen. Gegen die Schwenninger Wild Wings soll mit einem Sieg der vierte Platz vor der Düsseldorfer EG gefestigt werden. Das Team vom Neckarursprung muss aber ebenfalls punkten, denn Straubing und Augsburg haben nur zwei Punkte Rückstand auf Platz vier. Im ersten Duell setzten sich die Wild Wings mit 4:1 durch.

20:30 Uhr: Straubing Tigers – Iserlohn Roosters

Ein Tag später als geplant steigt das Duell der Straubing Tigers gegen die Iserlohn Roosters. Straubing musste mit den Niederlagen in Berlin und gegen Düsseldorf einen Dämpfer im Playoff-Rennen hinnehmen. Dennoch sind die Niederbayern auf Rang fünf mit nur zwei Punkten Rückstand den Schwenninger Wild Wings auf den Fersen. Auch Iserlohn muss noch um die Playoffs kämpfen. Aktuell liegen die die Sauerländer trotz vier Niederlagen in Serie noch auf Platz drei.

20:30 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Krefeld Pinguine

Obwohl sich Nürnberg Ice Tigers und die Krefeld Pinguine jeweils auf dem letzten Platz ihrer Regionalgruppe zu finden sind, unterscheidet sich die Punkteausbeute beider Teams erheblich. Besonders in der Verzahnungsrunde zeigte Nürnberg mit drei Siegen aus vier Heimspielen ihr Potential, während die Pinguine noch auf den ersten Erfolg warten. Auch die direkte Bilanz spricht für die Franken. Die Ice Tigers gewannen zehn der letzten zwölf Heimspiele gegen die Rheinländer.