PENNY DEL

22. Oktober 2020

„Das ist eine Art Brustlöser“

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Gernot Tripcke im Interview

PENNY DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke spricht im Interview über den Magenta Sport Cup, der von Partner Telekom veranstaltet wird, sowie die kommenden Aufgaben, die auf Liga und Clubs warten.

Gernot, am heutigen Donnerstag (22.10.) haben wir sowie unser Partner Telekom kommuniziert, dass insgesamt acht Clubs am Magenta Sport Cup teilnehmen.

Gernot Tripcke: Ja, das ist für uns alle eine sehr gute Nachricht. Ich möchte sagen, es ist eine Art Brustlöser nach wirklich sehr schwierigen Wochen und Monaten. Mein Dank gilt der Telekom sowie vor allem Dr. Henning Stiegenroth und seinem Team. Die Partnerschaft ist nicht nur von Vertrauen geprägt, sondern stets sehr konstruktiv und nach vorne gerichtet. So sind wir bereits seit längerem im Dialog im Hinblick auf ein Turnier vor Saisonbeginn. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Es freut mich auch für die Fans, die lange genug auf ihren Lieblingssport verzichten mussten. Eishockey kommt zurück auf die Bildfläche.

Durch die Spiele erlangen die Teams wieder Spielpraxis. Zugleich ist es die Möglichkeit, dass die Clubs die Abläufe in Zeiten von Corona ausprobieren.

Tripcke: Absolut, so ist es. Das ist sicher ein zusätzlicher Pluspunkt. Natürlich können wir zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht sagen, ob und wie viele Zuschauer an den Standorten überhaupt zugelassen sind. Dennoch gibt es die Möglichkeit, viele Themen zu testen. Alle Clubs haben ja seit Monaten sehr gute Konzepte erarbeitet, in die sehr viel Arbeit geflossen ist.

Nun sind einige Clubs nicht dabei. Hast du Verständnis dafür?

Tripcke: Ja. Jeder Club musste die Entscheidung individuell treffen. Ich weiß durch die tägliche Arbeit, dass alle Verantwortlichen alles dafür tun, dass sich die Voraussetzungen am jeweiligen Standort weiter verbessern.

Was entgegnest du Spekulationen, die jetzt meinen, dass eine Saison nur mit acht Clubs gespielt wird?

Tripcke: Ich leite das nicht daraus ab. Und es ist überhaupt nicht der Zeitpunkt, jetzt schon darüber zu spekulieren! Ich finde, es ist ein sehr positives Zeichen, dass acht Clubs das Turnier spielen. Wir werden uns im Hinblick auf die neue Saison, die ja bekanntlich möglichst in der zweiten Dezemberhälfte starten soll, in Abstimmung mit allen 14 Clubs zu gegebener Zeit äußern.

Gibt es einen neuen Sachstand im Hinblick auf die Politik sowie die finanzielle Förderung für die Clubs?

Tripcke: Wir sind weiterhin in einem Dialog. Es ist eminent wichtig, dass wir da weiter vorankommen. Die Clubs brauchen die Förderung! Der politische Wille ist da, das Konjunkturpaket von insgesamt 200 Millionen ist gut. Aber die Umsetzung so sein, dass die Clubs aller betroffenen Sportarten auch wirklich diesen Betrag erhalten und nicht nur einen Bruchteil. Da müssen wir noch weiter gemeinsam mit der Politik dran arbeiten und immer wieder erklären, warum es so wichtig ist. Ich bin guter Dinge, dass wir auch in diesem Bereich weiter vorankommen.