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27. Dezember 2020

Deutlicher Heimsieg für Ingolstadt, Iserlohn bewahrt weiße Weste

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

ERC Ingolstadt gewinnt gegen Augsburg / Roosters schlagen Wolfsburg / Fischtown mit erstem Saisonsieg gegen DEG

Der ERC Ingolstadt hat gegen die Augsburger Panther mit 5:1 gewonnen. Für die Oberbayern war es, nach vier Erfolgen letzte Saison, auch der dritte Heimsieg in Folge gegen die Fuggerstädter. Im Norden verteidigten die Iserlohn Roosters durch den 5:3-Sieg gegen die Grizzlys Wolfsburg ihren Platz an der Tabellenspitze. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen stehen sie in der noch jungen Saison noch ohne Punktverlust da. Wolfsburg musste dagegen die erste Niederlage hinnehmen. Die Fischtown Pinguins schlugen die Düsseldorfer EG mit 5:1 und bejubelten den ersten Saisonsieg. Durch den Dreier zogen die Nordlichter an der DEG vorbei und sind nun fünfter in der Nordgruppe.

ERC Ingolstadt – Augsburger Panther

Von Beginn an spielten die Schanzer offensives Eishockey, störten Augsburg beim Spielaufbau und schalteten nach Puckgewinn schnell in den Gegenangriff um. So erzielte Wayne Simpson (10.) die Führung, der außerdem davon profitierte, dass Braden Lamb in der Rückwärtsbewegung stürzte. Auch das zweite Tor der Ingolstädter von Wojciech Stachowiak (14) fiel nach einem Konter. Es war der erste DEL Treffer für den 21. jährigen. In der 17. Minute war es wieder Wayne Simpson, der in doppelter Überzahl auf 3:0 erhöhte.

Nach der ersten Pause änderte sich wenig. Erst gegen Mitte des zweiten Drittels wurde der AEV gezwungenermaßen offensiver, doch ohne Erfolg, und der Mittelabschnitt endete torlos. Jaroslav Hafenrichter verkürzte in der 43. Minute für die Augsburger Panther. Die aufkommende Hoffnung der Gäste, doch noch zurück ins Spiel zu kommen, machte jedoch Samuel Soramies 42 Sekunden später wieder zunichte. Den Schlusspunkt der Partie setzte David Elsner (49.) mit dem Treffer zum 5:1-Endstand.

Düsseldorfer EG – Fischtown Pinguins

Die Gäste gingen durch den Powerplaytreffer von Mitch Wahl in der neunten Spielminute in Führung. Im zweiten Abschnitt erarbeiteten sich die Düsseldorfer ein Chancenplus, doch es klingelte stattdessen auf der anderen Seite. Dominik Uher (32.) hielt bei Ross Mauermanns Schuss von der blauen Linie noch den Schläger hin. Bremerhaven trat nach dem zweiten Treffer sicherer auf. Hendrik Hane bewahrte mit guten Paraden die DEG vor einem größeren Rückstand.

Im Schlussdurchgang konnte er den zweiten Powerplaytreffer von Fischtown durch Ziga Jeglic (44.) nicht mehr verhindern. Der Treffer von Pinguins-Neuzugang Vladimir Eminger (53.) sorgte spätestens für die Vorentscheidung. Danach bemühte sich Düsseldorf noch um den Ehrentreffer. Dieser gelang Alexander Barta (55.) noch in Überzahl und verwehrte damit Tomas Pöpperle, in seinem ersten Saisonspiel, den Shutout.

Iserlohn Roosters – Grizzlys Wolfsburg

Die Iserlohn Roosters kamen besser aus der Kabine und Joseph Whitney (4.) brachte die Hausherren früh in Führung. Sonst war das Spiel im ersten Abschnitt sehr körperbetont mit vielen Strafen. Gutes Penaltykilling auf beiden Seiten verhinderte aber weitere Treffer. Nach dem Seitenwechsel kippte Wolfsburg die Verteilung der Spielanteile zu ihrem Vorteil. Den fälligen Ausgleich erzielte Garret Festerling in der 31. Minute, kurz nach Auslaufen des Powerplays und es ging mit einem Unentschieden in den Schlussabschnitt. 

Dort drängte Wolfsburg auf das zweite Tor, doch Julian Lautenschlager (46.) netzte auf der Gegenseite ein. Die Gäste ließen sich davon, jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Per Doppelschlag innerhalb von 13 Sekunden durch Fabio Pfohl (50.) und Phil Hungerecker (50.) wendeten die Grizzlys das Blatt. Das folgende Anrennen der Roosters im Powerplay führte zum Ausgleichstreffer von Casey Bailey (55.) und wurde in den Schlussminuten noch durch die Tore von Ryan O´Conners (59.) und erneut Casey Bailey (59.) belohnt. 

Die Spiele am Montag:

Eisbären Berlin – Krefeld Pinguine (18:30 Uhr)

Das Nordschlusslicht muss auswärts ran: Die Krefeld Pinguine stehen nach zwei Partien noch ohne Zähler da und reisen nun in die Hauptstadt. Dort warten die Eisbären Berlin, die mit einem Sieg gegen Bremerhaven und einer Shootout-Niederlage gegen Wolfsburg in die Saison starteten. Im direkten Vergleich entschieden die Berliner fünf der letzten sechs Heimspiele für sich. Das letzte Spiel in der Mercedes-Benz Arena im Dezember letzten Jahres ging allerdings mit 5:1 an Krefeld.

Red Bull München – Nürnberg Ice Tigers (20:30 Uhr)

Für den Hauptrundensieger des letzten Jahres ging die Saison mit zwei Siegen gegen Augsburg und Straubing los. Zum dritten Bayernduell der Münchner sind die Nürnberg Ice Tigers zu Gast. Die Franken hatten Probleme zum Saisonstart. Bisher verlor die junge Mannschaft der Nürnberger zweimal und traf nur jeweils einmal das Tor. Die Landeshauptstadt ist zudem kein gutes Pflaster für die Ice Tigers, denn die letzten sechs Vergleichen dort gingen allesamt an die Red Bulls.