PENNY DEL

26. August 2022

„Die gewünschte Planungssicherheit ist da“

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL, freut sich auf den Start der neuen Saison und spricht über die positiven Vertragsabschlüsse mit der Telekom sowie Namensgeber PENNY.

In drei Wochen startet die neue Spielzeit mit dem Auftaktspiel zwischen den Kölner Haien und Red Bull München. Wie blickst du auf den Auftakt, Gernot?

Tripcke: Die Vorfreude ist definitiv da. Und ich denke, alle Beteiligten merken, dass es wieder los geht. Die Teams sind mitten in der Vorbereitung, bei uns stehen Anfang der kommenden Woche nochmal Media Days an. Und die vier Teams, die in der Champions Hockey League an den Start gehen, greifen ja bereits Anfang September ins Geschehen ein.

Gibt es in den kommenden Tagen noch spezielle Themen, die bei dir sowie den Kolleginnen und Kollegen auf der Agenda stehen?

Tripcke: Für den Spielbetrieb steht soweit alles. Auf kurzfristige Themen sind wir natürlich vorbereitet und könnten reagieren. Darüber hinaus bereiten wir die kommende Gesellschafterversammlung vor, die kurz vor dem Saisonstart stattfindet.

In dieser Woche konnten wir die vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2028 mit unserem Namensgeber PENNY offiziell bekanntgeben. Wie groß ist die Freude darüber bei dir persönlich?

Tripcke: Sehr groß. Mit der Telekom und PENNY haben wir nun die beiden wichtigsten Partner sehr langfristig an unserer Seite. So eine Konstellation wünscht man sich natürlich. Es ist eine Planungssicherheit da, die gerade in diesen Zeiten nicht alltäglich ist.

Kannst du alle ein Stück weit einweihen, wie die Gespräche verlaufen sind?

Tripcke: Für mich ist die Verlängerung in gewisser Weise der logische nächste Schritt. Die Verantwortlichen von PENNY haben uns von Anfang an signalisiert und dann deutlich gezeigt, dass sie an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sind. Die Gespräche waren dementsprechend sehr konstruktiv und auf Augenhöhe. Natürlich gibt es in so einem Prozess auch mal Punkte, wo man sich einigen muss. Aber das ist uns bislang und auch jetzt wieder sehr gut gelungen. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf die kommenden Jahre mit PENNY. Ich bin sicher, dass weiterhin viele Aktivierungen auf die Clubs und Fans warten, die es so vorher noch nicht gab.

Weniger positiv sind die aktuellen Themen rund um die Gas- und Energiekrise sowie Kosten, die auf alle Beteiligten zukommen werden.

Tripcke: Das ist korrekt. Wobei es zum Glück nicht den allergrößten Posten bei den Clubs ausmacht, wenn man sich die Budgets ansieht. Aber natürlich werden auch unsere Clubs mit Kosten rechnen müssen, die so nicht eingeplant sind. Wichtig ist aber darüber hinaus vor allem, dass die Eishallen normal genutzt werden können. Gerade auch für den Nachwuchs- und Jugendbereich. Nach Corona darf nicht die nächste langfristige Delle kommen. Irgendwann kann man das nicht mehr aufholen, wenn die Jungs und Mädels nicht trainieren können. Hier bei uns in Deutschland waren wir in dem Bereich schon weitaus härter betroffen als in anderen Ländern.

Im Bereich der Digitalisierung gehen wir als Liga durch die Kooperation mit Wisehockey einen spannenden nächsten Schritt. Was erwartest du dir davon?

Tripcke: Das ist korrekt. Alle Spieler sowie der Puck erhalten einen Chip. Wir erhalten dadurch Daten, die wir vorher so nicht hatten. Das ist dann für alle Bereiche im Sport sowie im Marketing und der Kommunikation extrem reizvoll. Wir erwarten uns dadurch sowohl für unsere Kanäle als auch für die Clubs kurzfristig neue Formate, gerade im digitalen Umfeld. Im weiteren Verlauf denken wir schon, dass sich dieser gesamte Statistik- und Datenbereich monetarisieren lässt.