Spieltag

22. März 2021

Düsseldorf wieder siegreich, Mannheim machts in der letzten Minute, Ingolstadt am Ende Souverän

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Düsseldorf beendet Negativserie / Adler gewinnen knapp gegen Grizzlys / Krefeld erneut ohne Punkte / Drei Spiele am Dientag / Alle Spiele live bei MagentaSport

Knappe Duelle in den Parallelspielen: In Düsseldorf konnte auch der späte Anschlusstreffer der Münchner den Sieg der Rheinländer nicht mehr verhindern, weshalb die DEG das Duell der Landeshauptstädter mit 3:2 für sich entscheiden konnten. Im Süden war die Partie mindestens genauso spannend. Die Adler konnten sich erst kurz vor der Schlusssirene in Führung bringen und das Match mit 2:1 gegen die Grizzlys gewinnen. In Ingolstadt konnten hatten die Hausherren am Ende den Längeren Atem und konnten sich mit 6:3 gegen die Krefeld Pinguine durchsetzen. 

In Mannheim kamen die Grizzlys besser aus der Kabine und gingen durch Phil Hungerecker (3.), der das Ding mit dem Nachschuss reinmachte, früh in Führung. Obwohl die Rekordmeister sich anschließend deutlich mehr Möglichkeiten herausspielten als ihre Gäste aus dem Norden, schafften sie es bis zu 39. Minute nicht, die starke Defensive der Niedersachsen zu überwinden. Torschütze zum Ausgleich war Sinan Akdag, der mit seinem Treffer für den Gleichstand zur letzten Pause sorgte.

Im finalen Spielabschnitt boten beide Teams eine taktische Defensivschlacht, bei der sich nichts geschenkt wurde. In die Overtime sollte die Partie dennoch nicht gehen, da Markus Eisenschmid das Powerplay kurz vor Schluss auszunutzen wusste und 32 Sekunden vor der Schlusssirene die Scheibe ins Tor der Wolfsburger beförderte.  

In Ingolstadt boten beide Clubs ein munteres Hin und Her, bei dem die Panther in der neunten Minute den ersten Treffer durch Frederik Storm vorlegten. Die Antwort der Pinguine ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur 33 Sekunden nach dem Unterzahlgegentor egalisierte Ivan Petrakov wieder. Daniel Pietta (14.) sorgte dann für die erneute Führung für die Hausherren, welche bis zur 26. Minute halten sollte. Krefelds Lucas Lessio konnte das Powerplay für sein Team nutzen und die Partie wieder ausgleichen bis Tim Wohlgemuth (32.) die Schanzer erneut nach vorne brachte. Die Pinguine hielten aber weiter dagegen und konnten durch Lucas Lessios (38.) zweites Tor erneut ausgleichen.

Nach der letzten Pause ging die Partie vorerst auf Augenhöhe weiter, bis in der 50. Minute Frederik Storm mit seinem ebenfalls zweiten Treffer erneut vorlegte. Hiernach schienen die Pinguine nicht mehr gegenhalten zu können und mussten nach den Toren von Wayne Simpson (56.) und Mirko Höfflin (57.) die 6:3 Niederlage hinnehmen.

Die Spiele am Dienstag 

18:30 Uhr: Augsburger Panther - Krefeld Pinguine 

Nach der 3:6 Niederlage gegen den ERC Ingolstadt geht es für die Krefeld Pinguine direkt nach Augsburg zu den nächsten Panthern. Für Krefeld gilt es nach dem eigentlich guten Spiel gegen Ingolstadt, die positiven Aspekte aus der Partie mitzunehmen und die Niederlage hinter sich zu lassen um gegen die Augsburger Panther erneut anzugreifen. Die Panther mussten ihrerseits ebenfalls eine Niederlage einstecken und gingen nach dem 3:5 gegen die Eisbären Berlin ohne Punkte nach Hause. Den Direktvergleich in der vergangenen Spielzeit konnten die Bayern in drei von vier Fällen für sich entscheiden.

18:30 Uhr: Schwenninger Wild Wings - Grizzlys Wolfsburg

Am Vorabend noch in Mannheim, tags darauf in Schwenningen: Für die Grizzlys Wolfsburg geht es am zweiten Tag der Süd-Tour zu den Wild Wings. Nach der knappen Niederlage gegen das Top-Team der Liga, die Adler Mannheim, werden die Niedersachsen in der Partie am Dienstag die ersten Punkte in der Verzahnungsrunde einfahren wollen. Dem Team vom Neckarursprung ist dies bereits am Sonntag mit dem 4:2 gegen die Kölner Haie gelungen. Das letzte Aufeinandertreffen gab es in der Saison 19/20, welches Schwenningen mit 3:2 für sich entscheiden konnte.

20:30 Uhr: Iserlohn Roosters - Red Bull München

Red Bull München hat nach der 3:2 Niederlage gegen die Düsseldorfer EG etwas gut zu machen und wird hochmotiviert zum Eisstadion am Seilersee reisen. Auch die Roosters hatten einen schlechten Start in die Verzahnungsrunde und mussten sich am Samstag mit 7:3 gegen die Nürnberg Ice Tigers geschlagen geben. Im Direktvergleich hatten zwar die Red Bullys die letzten beiden Male die Nase vorn, werden aber noch das Spiel vom Vorabend in den Knochen haben.