Spieltag

10. März 2021

Eisbären lassen Köln im Klassiker keine Chance, Iserlohn mit Aufwind im Playoffrennen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Eisbären Berlin gewinnen bei Kölner Haie / Iserlohn Roosters besiegen Krefeld Pinguine / Zwei Spiele am Donnerstag - live bei MagentaSport

Sieg im Klassiker: Die Eisbären Berlin haben die Kölner Haie mit 6:3 geschlagen und führen weiterhin souverän die Gruppe Nord an. Köln verpasste hingegen die Chance näher an die Top vier heran zurück. Mit einem Spiel in der Hinterhand liegen die Rheinländer sieben Punkte hinter den Playoffrängen. Den vierten Platz haben aktuell die Iserlohn Roosters inne. Die Roosters gewannen mit 5:2 gegen die Krefeld Pinguine. Nach zwei Niederlagen fuhren die Sauerländer wieder einen Sieg ein und haben damit drei Punkte Vorsprung auf Düsseldorf

Nach zehn gespielten Minuten führten die Eisbären Berlin bereits mit drei Toren. Parker Tuomie (5.) nutzte gleich die erste Überzahl zur Führung, ehe Kristopher Foucault (7.) und Marcel Noebels (10.) den Vorsprung ausbauten. Uwe Krupp zog die Notbremse und nahm eine Auszeit, um seine Mannschaft zu beruhigen. Das zeigte auch Wirkung und die Kölner Haie verkürzten durch Frederik Tiffels (15.). Noch im ersten Drittel stellte Sebastian Streu (19.) jedoch den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt wirkte das Spiel durch viele Strafen etwas zerfahren. Die Teams agierten dafür weitgehend auf Augenhöhe. Kurz vor Drittelende brachte Jamison Akeson (38.) Köln im Powerplay wieder näher heran. Zu Beginn des Schlussabschnitts erzielte Michael Zalewski (41.) sogar den Anschlusstreffer, doch Parker Tuomie (43.) ließ die aufkommende Hoffnung der Hausherren wieder im Keim ersticken. Berlin spielte die letzten Minuten kontrolliert zu Ende und Frank Hördler (52.) schoss im Powerplay den Treffer zum 6:3-Endstand. 

Nur elf Sekunden brauchte Brody Sutter (1.), um die Iserlohn Roosters in Führung zu schießen. Krefeld wirkte geschockt und als die Pinguine das erste Mal auf die Strafbank mussten erhöhte Brent Aubin (8.) für die Gastgeber. Kurz danach legte Philipp Riefers (12.) nach und im Powerplay stellte Griffin Reinhart (20.) noch im ersten Drittel auf 4:0 für die Sauerländer.

Zum Mittelabschnitt wechselte Clark Donatelli den Goalie, sodass nun Sergei Belov statt Nikita Quapp das Tor der Pinguine hütete. Insgesamt zeigten die Gäste nach der ersten Pause eine Leistungssteigerung. Trotz des hohen Rückstands spielten die Seidenstädter im letzten Drittel aggressiv nach vorne, während die Roosters hauptsächlich verteidigten. Vereinzelt drehte Iserlohn wieder auf und war durch den zweiten Treffer von Brody Sutter (55.) erfolgreich. In den Schlussminuten belohnte sich Krefeld für den Einsatz, indem Brett Olson (57.) und Philipp Buncis (58.) noch die Ehrentreffer erzielten.

Die Spiele am Donnerstag (11.03.2021) – live bei MagentaSport

18:30 Uhr: Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings

Duell um Platz vier: Die Augsburger Panther empfangen die Schwenninger Wild Wings, die aktuell auf dem letzten Playoffrang liegen. Mit drei Punkten Rückstand folgen die Fuggerstädter auf Position fünf. Nach vier Niederlagen am Stück, konnte Augsburg gegen Nürnberg wieder eine Partie gewinnen. Schwenningen feierte zuletzt drei Siege in Serie. Dabei schossen die Wild Wings vier Powerplaytore und ließen in Unterzahl kein Gegentor zu.

20:30 Uhr: Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers

Im letzten Spiel der regionalen Phase geht es für Straubing gegen die Nürnberg Ice Tigers. Diese Saison entschied bisher dreimal die Heimmannschaft das Tigerduell für sich. Allerdings endeten alle Partien mit nur einem Tor Unterschied. Die Niederbayern könnten mit einem Sieg nach Punkten zu den vierplatzierten Schwenninger Wild Wings aufschließen. Nürnberg möchte hingegen den Negativlauf von fünf Niederlagen am Stück beenden.