Spieltag

03. Februar 2021

Eisbären zu Hause eine Macht

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Berlin schlägt Düsseldorf mit 4:2 und holt den siebten Heimsieg im siebten Spiel / Iserlohn gewinnt in Krefeld mit 7:3 nach 0:2 / Zwei Spiele am Donnerstag / Alles live bei MagentaSport

Berlin bleibt in der Mercedes-Benz Arena eine Macht: Die Eisbären gewannen durch ein 4:2 gegen die Düsseldorfer EG auch ihr siebtes Heimspiel der Saison. Mit dem Dreier verteidigen die Hauptstädter ihren zweiten Tabellenplatz hinter Primus Pinguins Bremerhaven und nehmen zudem Revanche für die beiden Saisonniederlagen in Düsseldorf. Unterdessen haben die Iserlohn Roosters durch ein 7:3 gegen die Krefeld Pinguine nach zuvor vier Niederlagen in Folge wieder in die Spur gefunden.

Berlin hatte in den ersten Minuten der Partie eine Druckphase der DEG mit Powerplays und Pfostentreffern zu überstehen, konnte dann aber durch Kris Foucault (10.) einen Fehlpass der Gäste zur Führung nutzen. Nicholas Jensen (16.) konnte für die Rheinländer in Überzahl ausgleichen, aber in der Folge hatten die Hausherren das Spiel im Griff und legten durch Leo Pföderl (30.), der im siebten Spiel in Folge ein Tor erzielte, erneut vor. Im Schlussabschnitt baute Kris Foucault (45.) die Führung aus, doch Düsseldorf drehte auf und verkürzte in Persona von Matthew Carey. Die DEG machte weiter Druck, konnte Mathias Niederberger im Tor der Eisbären nicht mehr überwinden. Matt White (59.) machte den Sack schließlich mit einem Emptynetter den Sack zu.

In Krefeld erwischten die Hausherren den besseren Start und gingen nach nur 65 Sekunden durch Alex Trivellato in Führung. Arthur Tianulin (8.) legte schnell nach und Iserlohn hatte Probleme, zu klaren Chancen zu kommen. Fünf Sekunden vor der ersten Pause hielt Brody Sutter jedoch seinen Schläger zum Anschlusstreffer hin und nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel glich Sutter aus. Den Nackenschlag perfekt machte Marko Friedrich (23.). Das Spiel war damit gedreht und für Krefeld ging es dahin. Bis zur zweiten Pause sorgten Joel Lowry (31.), Brent Raedeke (33.) und Joseph Whitney (38.) für die Entscheidung. Tim Fleischer (50.) erhöhte nochmals auf 7:2 aus Sicht der Sauerländer, bevor Alexander Blank (59.) noch einmal Ergebniskosmetik für Krefeld betrieb.

Die Spiele am Donnerstag:

18:30 Uhr: Red Bull München – Schwenninger Wild Wings

Red Bull München erwartet die Schwenninger Wild Wings und mit dem Team von Coach Niklas Sundblad haben die Bayern im Saisonverlauf gute Erfahrungen gemacht, gab es doch in den ersten beiden Treffen zwei Siege (3:2, 6:4). Zuletzt meldeten sich beide Mannschaften nach Rückschlagen zurück. Die Wild Wings fuhren nach nur einem Sieg in vier Partien ein 4:0 gegen Augsburg ein und München gewann nach Niederlagen gegen Ingolstadt (1:3) und Mannheim (3:6) mit 4:3 in Nürnberg.

20:30 Uhr: Augsburger Panther – Adler Mannheim

Zwölf Spiele, zehn Siege: Die Bilanz der Adler Mannheim kann sich vor dem Duell mit den Augsburger Panthern sehen lassen. Die Partie wird jedoch kein Selbstläufer. Immerhin endeten die ersten beiden Treffen mit dem AEV jeweils mit nur einem Tor Unterschied und einmal ging es gar in die Verlängerung. Die Panther mussten zuletzt einen Dämpfer beim 0:4 gegen Schwenningen hinnehmen, aber davor punkteten die Fuggerstädter in sechs von sieben Partien und feierten dabei fünf Siege.