Spieltag

31. Oktober 2021

Grizzlys beenden Berlins Serie

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Erste Auswärtsniederlage der Saison für die Eisbären / Nichts zu holen für Bietigheim gegen Bremerhaven / Nürnberg mit Sechs-Punkte-Wochenende / Mannheim gewinnt im Shootout / Köln entscheidet kleines rheinische Derby für sich / Ingolstadt in Schwenningen erfolgreich / Alles live bei MagentaSport / 

Im achten Spiel endete die Serie: Die Grizzlys Wolfsburg haben den Eisbären Berlin die erste Auswärtsniederlage der Saison beigebracht. Die Niedersachsen setzten sich einem echten Spitzenspiel in der Verlängerung mit 5:4 gegen den Titelverteidiger durch. Gleichzeitig fuhren die Pinguins Bremerhaven beim 8:2 gegen die Bietigheim Steelers auch im zweiten Vergleich einen Dreier ein. Mann des Spiels war Miha Verlic, der vier Treffer besteuerte. Die Nürnberg Ice Tigers holen nach dem 5:3 am Freitag in Straubing auch am Sonntag durch ein 4:3 gegen die Iserlohn Roosters die volle Ernte ein. Am Nachmittag setzte sich Tabellenführer Adler Mannheim in einem knappen Spiel mit 4:3 im Shootout gegen die Straubing Tigers durch, während die Kölner Haie das kleine rheinische Derby gegen die Krefeld Pinguine 1:0 gewannen. Im Abendspiel siegte der ERC Ingolstadt mit 4:2 bei den Schwenningenr Wild Wings. Durch die siebte Niederlage im achten Heimspiel verpassten die Wild Wings die Chance, das Tabellenende zu verlassen.  

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Spitzenspiel in Wolfsburg und die erste Ansage machten die Gäste aus Berlin als Jonas Müller (11.) zur Führung traf. Es entwickelte sich in der Folge eine flotte Partie, in der Trevor Mingoia (16.) für die Grizzlys ausglich. Die Hausherren nahmen den Schwung mit in den Schlussabschnitt, aber in die Druckphase hinein setzte Leo Pföderl (22.) den zweiten Treffer der Berliner, die fortan das Kommando üben. Frank Hördler (28.) stellte schließlich eine verdiente Zwei-Tore-Führung her. Kurz vor Schluss fanden sich die Grizzlys jedoch für vier Minuten in Überzahl wieder und Mingoia (37.) sowie Spencer Machacek (38.) nutzten diese Gelegenheit, um die Partie auszugleichen. Ein Powerplaytor auf jeder Seite im Schlussabschnitt schickte den Krimi in der Verlängerung. Hier traf Matt White zunächst für Berlin die Latte und im direkten Gegenzug entschied Darren Archibald das Spiel zu Gunsten der Grizzlys.

Die Gäste aus Ingolstadt legten munter los. Per Doppelschlag innerhalb 36 Sekunden sorgten Christopher Bourque (2.) und Mirko Höfflin für die frühe Führung der Schanzer. Ab Mitte des Drittels mischten auch die Wild Wings mit. Im Powerplay kam Schwenningen durch Tomás Záborský (13.) wieder heran, ehe Daniel Pfaffengut (19.) per Shorthander zum Ausgleich traf. Im zweiten Abschnitt taten sich beide Teams im Angriff Schwierigkeiten. Kurz vor Drittelende fand Jerome Simpson (39.) eine Lücke zwischen Eriksson und dem Pfosten, durch die er den Puck ins Tor drückte. Nach der zweiten Pause drängte Ingolstadt weiter nach vorne, sodass Brandon Defazio (49.) in Überzahl auf 4:2 erhöhte. Das finale Aufbäumen von Schwenningen, die früh mit sechs Feldspielern agierten blieb ohne Erfolg.