CHL

04. September 2022

Grizzlys feiern Kantersieg, Tigers machtlos

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Straubing Tigers unterliegen Färjestad Karlstad mit 6:1 / Grizzlys bejubeln Heimerfolg / Berlin, München und Wolfsburg am Donnerstagabend wieder gefordert / Live bei Sport1

Im zweiten Spiel der Gruppenphase in der Champions Hockey League mussten die Straubing Tigers die erste Niederlage hinnehmen. Beim amtierenden schwedischen Meister Färjestad Karlstad unterlag der niederbayrische PENNY-DEL-Club mit 6:1. Am Abend waren dann auch noch die Grizzlys Wolfsburg gefordert, die mit einem 7:2-Erfolg über Olimpija Ljubljana die ersten CHL-Punkte sichern konnten.

Die nächsten Spiele in der CHL-Gruppenphase stehen am Donnerstag, den 08. September an. Den Anfang macht dabei erneut der EHC Red Bull München, der um 19:00 Uhr die Rapperswil-Jona Lakers empfängt (Sport1). Ab 19:45 Uhr gastieren die Grizzlys Wolfsburg beim EV Zug (Sport1+) und ab 20:00 Uhr haben die Eisbären Berlin Frölunda Göteborg zu Gast (Sport1).

Die Straubing Tigers, die mit großzügigem Anhang nach Schweden gereist sind, nahmen im ersten Drittel den Schwung aus dem Auftaktsieg mit und brachten sich im Powerplay in Führung. Im Anschluss zog der schwedische Meister jedoch das Tempo an, drehte den Spielstand bis zur ersten Unterbrechung auf 2:1 und baute den Vorsprung bis zum Ende des Mittelteils auf 4:1 aus. Im Schlussdrittel hielten die Schweden die Schlagzahl weiter hoch und legten noch zwei weitere Treffer zum 6:1-Endstad nach.

Nach der Auftaktniederlage gegen den EV Zug wollten die Wolfsburger im zweiten Heimspiel binnen drei Tagen die passende Reaktion zeigen und kamen gegen Olimpija Ljubljana druckvoll aus den Startlöchern: Schon nach 67 Sekunden besorgte Darren Archibald die Führung für die Niedersachsen, die die Zügel fortan nicht mehr aus den Händen gaben und den Zwischenstand bis zur zweiten Pause auf 4:1 erhöhten. Während bei den Gästen im Schlussdrittel dann allmählig die Kräfte schwanden, drehten die Hausherren nochmal auf und stellten auf 7:1, sodass der zweite Treffer der Slowenen nicht mehr war, als Ergebniskorrektur.