PENNY DEL

27. September 2022

In den Zahlen: Berlin gegen Frankfurt in den Statistiken

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Die Wisehockey-Statistiken zum Spiel zwischen PENNY DEL Champion Eisbären Berlin und DEL2-Meister Löwen Frankfurt

Seit der Spielzeit 2022/23 arbeitet die PENNY DEL mit dem Statistikspezialisten Wisehockey aus Finnland zusammen. Alle Spieler und der Puck sind mit einem Chip ausgestattet und alle Daten werden aufgezeichnet und ausgewertet. Anhand der Daten aus dem Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Löwen Frankfurt vom 4. Spieltag lässt sich das Comeback des Aufsteigers gut aufzeigen.

Bis zum Ende des zweiten Drittels führten die Eisbären Berlin deutlich mit 4:0, aber im Schlussabschnitt kamen die Löwen Frankfurt noch zum Ausgleich. Erst in der Verlängerung konnte sich der amtierende Meister der PENNY DEL doch noch durchsetzen.

Die „Momemtum-Kurve“ zeigt gut, dass Berlin die Partie lange beherrschte. Nach einem anfänglichen Abtasten riss der Titelverteidiger das Spiel an sich und legte dann auch zügig vor (9.). Erste gegen Ende von Durchgang eins kamen auch die Löwen besser ins Spiel und wurden mutigers. Genau in diese Phase setzten die Eisbären jedoch ihren zweiten Treffer. Mit diesem Schwung dominierten die Berliner auch den zweiten Durchgang – mit den entsprechenden Toren drei und vier.

Dabei zeigten die Berliner vor allem mehr Vorwärtsdrang – oder konnten den Vorwärtsdrang besser ausleben – als ihr Kontrahent. Während die Löwen in den ersten 40 Minuten nur 640 Raumgewinn mit Pässen machten, kamen die Hauptstädter mit ihrem Passspiel 1.232 Meter nach vorn. Dabei liefen die Eisbären auch 1.300 Meter mehr als ihr Gegner. Entsprechend verbrachte der Titelverteidiger auch 7:33 Spielminuten im Angriffsdrittel und Frankfurt nur 2:58 Minuten. Vor allem das zweite Drittel dominierten die Berliner mit 15:4 Schüssen auf das Tor.

Im letzten Durchgang drehte sich das Blatt. Die Löwen liefen mehr, verbrachten mehr Zeit im Angriffsdrittel und kamen dadurch zu deutlich mehr Torabschlüssen (17:9). Dazu kam dann die nötige Effizienz, um daraus auch vier Tore zu machen. Auch in der Verlängerung gehörte den Hessen die erste Minute, aber ein Angriff genügte Berlin, um sich doch noch den Sieg zu sichern.