Spieltag

08. Januar 2021

Ingolstadt entführt den Sieg aus München, Berlin gewinnt Klassiker

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

ERC feiert 6:4 im Derby gegen München / Eisbären holen sich nach Sieg über Köln die Tabellenführung im Norden / Krefeld gegen Bremerhaven am Samstag / Live bei MagentaSport

Ingolstadt nimmt drei Punkte aus dem Derby mit: Der ERC setzte sich am Freitagabend mit 6:4 bei Red Bull München durch und meldet sich nach zuvor zwei Niederlagen mit einem Paukenschlag zurück. Mit einem Punktschnitt von 1,67 liegen die Schanzer im Süden auf Platz vier; einen Platz hinter den Red Bulls, die bisher im Schnitt 1,8 Zähler einsammelten. In der Nordgruppe gewannen die Eisbären Berlin mit 5:0 gegen die Kölner Haie. Mit dem Dreier haben die Berliner einen Punkteschnitt von 2,0 und holen sich dank des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung von den Iserlohn Roosters.

Das Derby in München nahm vom Start weg Fahrt auf. Bereits in der dritten Spielminute brachte Mark Voakes die Hausherren in Front. Nach einer kleinen Bedenkzeit meldete sich dann auch Ingolstadt im Spiel an. Mirko Höfflin (8.) glich aus und Wayne Simpson (10.) machte den Doppelschlag perfekt und brachte den ERC in Unterzahl in Front. Noch vor der Pause stellte Chris Bourque (17.) ein Remis her. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste durch Frederik Storm (25.) und Brandon DeFazio (26.) binnen 69 Sekunden mit zwei Toren in Front.

Die Red Bulls benötigten ein paar Minuten, um sich von dem Rückschlag zu erholen, antworteten dann aber umso zielstrebiger. Gerade einmal 48 Sekunden benötigten Trevor Parkes und Yasin Ehliz (37.) für den erneuten Ausgleich. Im Schlussabschnitt stand lange das 4:4 und als es schon stark nach Verlängerung roch, traf Justin Feser (57.) zur Führung für den ERC. München setzte in der Folge alles auf eine Karte und nahm den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch Wayne Simpson nutzte die Gunst der Stunde und stellte per Emptynetter den 6:4-Ednstand aus Sicht der Ingolstädter her.

Berlin und Köln lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, aber während der KEC reihenweise an Eisbären-Goalie Mathias Niederberger scheiterten, netzten die Hauptstädter ein. Matt White traf nur 44 Sekunden nach dem ersten Anspiel und Parker Tuomie (7.) erhöhte nur wenig später auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel war Kris Foucault (23.) für die Hausherren zur Stelle, bevor Frank Hördler (32.) für Berlin in Unterzahl erfolgreich war. Den Schlusspunkt setzte Foucault mit seinem zweiten Treffer kurz nach dem Start des letzten Drittels. Eisbären-Goalie Mathias Niederberger fuhr derweil im fünften Saisonspiel bereits seinen zweiten Shutout ein.

Samstag, 17:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Pinguins Bremerhaven

Die Krefeld Pinguine sind noch nicht so recht in der Saison 2020/21 angekommen. Nach fünf Partien haben die Seidenstädter noch eine Null als Kontostand. Deutlich besser sieht es bei den Pinguins vor dem Frackträgerduell aus. Bremerhaven verlor zwar seine beiden ersten Partien, sammelte dann aber in den folgenden drei Spielen neun Punkte ein. Der Sieger der Partie kann auch gleich ein Zeichen setzen, denn das nächste Duell der beiden Kontrahenten findet dann in Bremerhaven statt – „back to back“. Der direkte Vergleich ist eindeutig: 16 Partien fanden bisher in der PENNY DEL statt und 15 Mal gewann Bremerhaven. In Krefeld konnten die Pinguine noch nie gegen die Norddeutschen gewinnen. Passend dazu gewann Bremerhaven auch beide Treffen im Rahmen des MagentaSport Cups.