Neuverpflichtung

13. Mai 2022

Iserlohn Roosters verpflichten Sebastian Streu

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Angreifer sucht neue Herausforderung im Sauerland

Die Iserlohn Roosters aus der PENNY DEL verpflichten zur kommenden Saison den Stürmer Sebastian Streu. Der 22-Jährige war zuletzt drei Jahre für die Eisbären Berlin aktiv, mit denen er in den vergangenen beiden Spielzeiten die deutsche Meisterschaft holte.

Insgesamt bringt es Streu trotz seines noch recht jungen Alters bereits auf 131 DEL-Spiele, in denen er 24 Punkte erzielen konnte, spielte zudem mit den Eisbären vier Mal in der Champions Hockey League und kann auch zwei Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft vorweisen. In der abgelaufenen Saison war der Linksschütze der Spieler mit der besten Bullyquote bei den Eisbären.

„Ich hatte einfach von Beginn der Gespräche an ein gutes Gefühl bei dem Gedanken, nach Iserlohn zu wechseln. Ich kenne die Fans – wenn sie denn mal in die Halle durften – nur aus gegnerischer Sichtund bin sehr froh, dass ich dieses ‚Problem‘ als Spieler in Zukunft nicht mehr haben werde“, lacht Streu, der sich bei einem alten Bekannten des Iserlohner Eishockeys ganz genau über den Standortam Sauerland informieren konnte: Sein Vater Craig Streu, derzeit Co-Trainer in Berlin, absolvierte zwischen 1997 und 1999 mit einem Punkteschnitt von 1,4 Punkten pro Partie 120 Spiele für den IEC.

„Natürlich habe ich mit meinem Vater und dem einen oder anderen weiteren Kontakt intensiv über Iserlohn gesprochen, was mein Gefühl nur bestätigt hat. Man hat in der jüngeren Vergangenheit gesehen, wie sich junge Spieler bei den Roosters entwickeln konnten, diesen Weg möchte ich auch gehen. Ich denke, dass wir durchaus das Potenzial haben, die Playoffs zu erreichen und dazu möchte ich meinen Teil beitragen“, erklärt Streu.

Der junge Stürmer durchlief gemeinsam mit Roosters-Neuzugang Colin Ugbekile sämtliche DEB Nachwuchsmannschaften und wurde zudem gemeinsam mit Kris Foucault 2021 Deutscher Meister. Er wird am Seilersee mit der Rückennummer 24 auflaufen – jene Nummer, die auch sein Vaterwährend seines Engagements im Sauerland trug.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Sebastian von einem Wechsel nach Iserlohn überzeugen konnten. Er ist einfach ein guter Junge, der Vieles von seinem Vater mitbekommen hat – auf und neben dem Eis. Er ist gut ausgebildet, jung und hungrig und konnte schon zwei Meisterschaften feiern, das gibt der Entwicklung eines solchen Spielers natürlich auch nochmal einen Schub“, freut sich Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer, über den Transfer.