Spieltag

30. März 2022

Mannheim beendet die Hoffnungen der Krefelder

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Mannheim lässt Krefeld keine Chance/München schlägt Nürnberg/Straubing unterliegt in Iserlohn/Ingolstadt gewinnt auch das zweite Duell gegen Bietigheim binnen zwei Tagen

Der zweite Teil des Back-To-Back zwischen dem ERC Ingolstadt und den Bietigheim Steelers begann mit einem wilden Scheibenschießen, dass die Hausherren in Person von Justin Feser (1.) schon nach 28 Sekunden eröffneten. Bietigheim fand aber schnell die passende Antwort durch Topscorer Riley Sheen (5.), der gleichstellte, bevor Brandon DeFazio (7.) vom ERC und Guillaume Naud (17.) auf Seiten der Gäste den Zwischenstand auf 2:2 stellten. Das letzte Wort im Startdurchgang hatten dann aber doch die Gastgeber, die durch einen zweiten Treffer von Justin Feser (19.) mit einer Führung in die erste Pause gingen und diese dank weiterer Tore von David Warsofsky (25.) und Davis Koch (46.) nicht mehr abgaben. Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer durch ein zweites Tor von Guillaume Naud (39.) änderte daran nichts. 

München tat sich im Duell mit den Nürnberg Ice Tigers im ersten Abschnitt schwer, kam mit etwas Glück aber ohne Gegentreffer aus den ersten 20 Minuten. Das änderte sich allerdings im Mittelabschnitt, in dem die Franken den Druck erhöhten und durch Treffer von Andrew Bodnarchuk (22.) und Tyler Sheehy (38.) mit 2:0 davonzogen. Erst im Schlussdrittel fand dann auch München in die Spur, glich durch einen Doppelschlag von Zach Redmond (42.) und Frederik Tiffels (44.) aus und hievten das Spiel ins Shootout, wo die Münchner den Extrapunkt sicherten.

Am Seilersee konnten die Iserlohn Roosters zu Beginn nicht mit dem Tempo der Straubing Tigers mithalten und sahen sich nach Treffern von Toren von Travis St. Denis (16.) und schnell im Hintertreffen. Im Mittelteil legte Ian Sheid (16.) sogar nochmal nach für die Gäste, bevor der Sauerländer zur Aufholjagd ansetzten und durch Treffer von Eugen Alanov (35./), Ryan O’Connor und Brent Aubin (50.) gleichzogen. Im Shootout machte Sena Acolatse das Comeback dann perfekt.

Bei den Adler Mannheim hätten die Krefeld Pinguine erneut einen Sieg gebraucht, doch die Kurpfälzer drehten das Tempo früh auf und zogen durch die Tore von Ruslan Iskhakov (3./23.) und Nigel Dawes (24.) binnen 25 Minuten mit 3:0 davon. Der KEV fand zwischenzeitlich zwar durch Mike Hoeffel (26.) auf die Anzeige, die Hausherren legten aber nach und schraubten das Ergebnis durch Treffer von Markus Eisenschmid (31.), David Wolf (45.) und Tim Wohlgemuth (59.) in die Höhe. Damit sind die Krefeld Pinguine sportlicher Absteiger in die DEL2 nach Spielordnung der PENNY DEL.