Spieltag

28. Februar 2021

München feiert Derbysieg gegen Straubing Tigers, Iserlohn klettert in Top vier

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Red Bull München schlägt Straubing Tigers / Iserlohn Roosters gewinnen gegen Düsseldorfer EG / Krefeld feiert Sieg im kleinen rheinischen Derby gegen Kölner Haie / Zwei Spiele am Montag - live bei MagentaSport

München zurück auf Rang zwei. Red Bull München schlug die Straubing Tigers mit 6:3 und eroberte sich damit den zweiten Tabellenplatz im Süden hinter den Adler Mannheim. Es war der vierte Saisonsieg für die Red Bulls gegen die Niederbayern. Straubing verpasste dadurch die Chance näher an die Playoffränge aufzurücken und belegt weiterhin Platz sechs. Im zweiten Spiel siegten die Iserlohn Roosters 3:0 gegen die Düsseldorfer EG. Die Sauerländer zogen damit in der Tabelle an Düsseldorf vorbei auf Rang vier der Nord-Gruppe. Zum Abschluss des Tages feierte Nord-Schlusslicht Krefeld Pinguine mit dem 3:1 bei den Kölner Haie den dritten Saisonerfolg und den ersten Sieg unter Coach Clark Donatelli. Köln hat nun einen Rückstand von fünf Punkten auf die viertplatzierten Iserlohn Roosters.

Red Bull München kam gut aus den Katakomben. Die frühen Angriffsbemühungen der Hausherren zahlten sich durch den Führungstreffer von Ethan Prow (6.) aus. Lange hatten die Straubing Tigers große Probleme, doch Mitte des ersten Drittels drehten Jeremy Williams (11.) und Marcel Brandt (12.) per Doppelschlag die Partie. Nach der ersten Pause glich Maximilian Daubner (26.) für München aus. Die Teams begegneten sich nun auf Augenhöhe.

Kael Mouillierat (37.) brachte die Niederbayern wieder in Front, doch Justin Schütz (38.) zog nur wenig später für die Red Bulls nach. Im einem umkämpften Schlussdrittel holte sich München durch den Treffer von Daryl Boyle (53.) den Vorteil zurück. Als Straubing in der Schlussphase noch einmal alles riskierte nutzten John Jason Peterka (59.) und Philip Gogulla (60.) dies Eiskalt aus und erzielten Emptynetter zum 6:3-Endstand. 

Von Beginn an spielten beide Mannschaften engagiert nach vorne. Andreas Ehl scheiterte in Minute zwei an Roosters Goalie Jenike. Auf der anderen Seite machte es Brody Sutter (3.) besser. In der Folge ging das Spiel munter weiter mit Chancen für beide Teams. Verteidiger Griffin Reinhart setzte mit einem Pass über die ganze Eisfläche Alexandre Grenier (13.) gut in Szene, sodass dieser allein auf das Tor zu lief und für die Iserlohn Roosters auf 2:0 erhöhte.   

Im zweiten Drittel verlor die Partie etwas an Tempo. Es gab einige Strafen, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften daraus einen Vorteil schöpfen. So gingen die Roosters mit zwei Toren Vorsprung in den letzten Abschnitt. Die DEG schaffte es nicht wieder einen Gang höher zu schalten, während Iserlohn vor dem Tor gefährlich blieb. Kurz vor Schluss machte Griffin Reinhart mit dem 3:0 den Deckel für die Roosters drauf. Andreas Jenike feierte den ersten Shutout der Saison.

In der Anfangsphase hatten Kölner Haie mehr Spielanteile. Mit der Zeit kamen aber auch die Gäste aus Krefeld ins Spiel. In Überzahl erzielte Ivan Petrakov (18.) den ersten Treffer der Partie, indem er einen Schuss von Constantin Braun von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Die Haie kamen motiviert aus der ersten Pause und drängten auf den Ausgleich. Krefeld wehrte jedoch sich mit vollem Einsatz gegen die Kölner Offensive.

Auch im Schlussabschnitt scheiterten die Domstädter an Krefelds Abwehr. Die Seidenstädter spielten aber auch wieder offensiver, um die Haie vom eigenen Tor fernzuhalten. Zudem war auch Lucas Lessio (55.) im eins gegen eins erfolgreich und baute die Führung aus. Uwe Krupp nahm früh den Goalie heraus und Frederik Tiffels (58.) verkürzte. Der Ausgleich blieb den Haien aber verwehrt und zehn Sekunden vor Schluss traf Alexander Blank (60.) den Emptynetter zum 3:1-Endstand.

Die Spiele am Montag (01.03.2021) – live bei MagentaSport

18:30 Uhr: Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers  

Süd-Primus Adler Mannheim empfängt die siebtplatzierten Nürnberg Ice Tigers. Im direkten Duell kann Mannheim bereits auf zwölf Siege in Folge zurückblicken. Auch in dieser Spielzeit waren die Kurpfälzer schon dreimal gegen die Franken erfolgreich. Die zwei Gastspiele in Nürnberg waren allerdings knapper, als es die Tabellenposition erwarten ließ. Spitzenreiter Mannheim siegte zweimal mit nur einem Tor Differenz (4:3 und 3:2) gegen das Schlusslicht im Süden.

20:30 Uhr: Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg

Nur sechs Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen steigt das vierte Bärenduell. Die Grizzlys Wolfsburg haben mit sieben Siegen am Stück einen Lauf. Auch gegen die Eisbären Berlin sind die Niedersachsen diese Saison noch ungeschlagen. Damit sind die Grizzlys auch die einzige Mannschaft, die bisher in Berlin gewinnen konnte. Letzten Dienstag gelang Sebastian Furchner im Shootout der entscheidende Treffer zum 3:2.