Spieltag

07. März 2021

Pinguine feiern Derbysieg, Eisbären festigen Tabellenführung

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Wolfsburg verpasst nach Niederlage in Bremerhaven den Club-Rekord /Bremerhaven erobert Platz zwei / Krefeld holt 3:1-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG / Erster Heimsieg der Saison für die Pinguine / Roosters verpassen Sprung auf Platz vier / Zwei Spiele am Montag / Alles live bei MagentaSport

Im zwölften Anlauf gelang Krefeld der erste Heimsieg der PENNY DEL-Saison 2020/21: Die Pinguine setzten sich am Sonntagnachmittag im Derby gegen die Düsseldorfer EG mit 3:1 durch. Mit dem Dreier haben die Seidenstädter jetzt 15 Punkte auf dem Konto. Die Iserlohn Roosters unterlagen derweil den Eisbären Berlin mit 2:5 und verpassen es durch die Niederlage, an der DEG vorbei auf Platz vier zu klettern. Die Pinguins Bremerhaven setzten sich gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:3 durch und verdrängen mit dem Dreier die Niedersachsen von Rang zwei im Norden. Nach zuvor neun Siegen war es die erste Niederlage für die Grizzlys, die damit einen neuen Clubrekord verpassten.

Krefeld stand im Derby gegen Düsseldorf hinten stabil und ließ nur wenige gute Chancen der Gäste zu. Auf der anderen Seite erspielten sich die Gastgeber einige Gelegenheiten und Lucas Lessio (18.) sorgte schließlich per Nachschuss für die Führung. Die DEG ging mit viel Schwung in den zweiten Durchgang und war das bestimmende Team, aber der Ausgleich blieb aus. Stattdessen nutzte Martin Schymainski (26.) seinen Konter, um die Führung der Pinguine auszubauen. In der Folge hielt die Defensive der Hausherren lange dicht. Erst 4:22 vor dem Ende konnte Maxi Kammerer für Düsseldorf verkürzen. Es war der erste Treffer der NRW-Landeshauptstädter nach 139:44 torlosen Spielminuten. Dabei blieb es aber auch aus DEG-Sicht und Lucas Lessio (60.) machte mit einem Emptynetter den Sack für Krefeld zu.

Die Partien in der Hauptstadt begann mit viel Schwung und der Eisbären Führung durch Marcel Noebels nach nur 105 Sekunden. Iserlohn glich durch Philip Riefers (5.) zügig aus und kam in der Folge zumindest bis zur ersten Pause besser in die Partie. Nach dem Seitenwechsel bestimmten jedoch die Berliner der Partie, konnten aber lediglich die neuerliche Führung durch Zack Boychuk (27.) verbuchen. Im Schlussabschnitt saßen die Schüsse jedoch besser. Ryan McKiernan (43.) und Simon Després (48.) trafen zur Vorentscheidung und nachdem Joe Whitney (57.) die Roosters noch einmal herangebracht hatte, stellte Boychuk (58.) mit einem Emptynetter den alten Abstand und den 5:2-Endstand wieder her.

Wolfsburg war in Bremerhaven im ersten Durchgang das bessere Team, das Tor erzielten jedoch die Hausherren. Luca Gläser (16.) traf für die Norddeutschen. Nach dem Seitenwechsel agierten die Pinguins stärker, mussten aber zunächst den Ausgleich hinnehmen als Pekka Jormakka (30.) einen Penaltyschuss für die Niedersachsen verwandelte. Nur drei Minuten später erwischte Miha Verlic Grizzlys-Goalie Dustin Strahlmeier auf dem falschen Fuß und nachdem Niklas Andersen (36.) nachlegte, führte Bremerhaven mit zwei Toren. Spencer Machacek (39.) verkürzte kurz vor der zweiten Pause, aber nur zwei Minuten nach dem Wiederbeginn hatte Andersen den alten Abstand wiederhergestellt. In den verbliebenen Minuten standen die Pinguins hinten sicher. Erst 17 Sekunden vor der Sirene konnte Sebastian Furchner für die Gäste verkürzen. In der Folge hatte Wolfsburg noch eine gute Chance auf den Ausgleich, doch Bremerhaven brachte den Sieg über die Zeit.

Die Spiele am Montag (Live bei MagentaSport)

18:30 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers

Duell um Platz vier: Die Schwenninger Wild Wings erwarten die Straubing Tigers in der Helios Arena. Die Wild Wings sind zuletzt etwas durchgereicht worden, aber die beiden Siege gegen Ingolstadt (2:1 SO) und Nürnberg (4:3 SO) hielt Schwenningen in der Nähe des vierten und letzten Playoff-Platzes. Diesen haben sich jüngst die Tigers geangelt, die aus den letzten vier Partien acht Zähler holten. Im direkten Duell steht es 2:1 für Straubing.

20:30 Uhr: Adler Mannheim – Red Bull München

Kracher in der SAP Arena: Südprimus Adler Mannheim hat Verfolger Red Bull München zu Gast. Die Adler mussten nach sieben Siegen in Folge jüngst ein 2:3 OT gegen Straubing hinnehmen, haben aber noch immer einen komfortablen Vorsprung von sechs Punkten auf München und zudem ein Spiel weniger absolviert. Die Red Bulls sammelten gerade drei Siege in Folge ein und schüttelten damit den drittplatzierten ERC Ingolstadt bis auf sieben Punkte ab. Die ersten drei Saisonduelle gewann allesamt Mannheim.