Spieltag

16. April 2021

Rennen um die letzten Playoff-Tickets bleibt offen - Showdown am Sonntag

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Wild Wings unterliegen Krefeld / Wolfsburg feiert Sieg in Straubing / DEG erobert nach Sieg gegen Augsburg vorerst Platz vier / Roosters verlieren in München / Ingolstadt sichert nach Overtime-Erfolg gegen Bremerhaven Platz drei im Süden / Adler holen drei Punkte im Spitzenspiel gegen Berlin / Nürnberg schlägt Köln

Der Showdown am Sonntag kann kommen: Nach den sieben Spielen des vorletzten Spieltags sind noch drei Playoff-Plätze offen. Im Süden verpassten es die Straubing Tigers durch die 2:4-Niederlage gegen die Grizzlys Wolfsburg vom 5:6 nach Verlängerung der Schwenningen Wild Wings gegen die Krefeld Pinguine zu profitieren.

Im Norden schiebt sich die Düsseldorfer EG durch den 5:3-Erfolg gegen die Augsburger Panther an den Iserlohn Roosters vorbei auf den vierten Platz, nachdem die Sauerländer gegen Red Bull München nicht über ein 2:4 hinauskamen. Damit streiten sich mit Wolfsburg (3.), Düsseldorf (4.) und Iserlohn (5.) noch drei Clubs um die letzten beiden Playoff-Tickets. Sollte die ausgefallene Partie zwischen Straubing und Iserlohn jedoch offiziell abgesagt werden, wäre den Grizzlys die Playoff-Teilnahme nicht mehr zu nehmen.

Außerdem setzte sich der ERC Ingolstadt nach Shootout mit 3:2 gegen die Pinguine Bremerhaven durch und sichert damit den dritten Platz im Süden ab. Damit treffen die Schanzer im Playoff-Viertelfinale, das am Dienstag startet, definitiv auf Red Bull München. Im Spitzenspiel kam Adler Mannheim zu einem 3:1 bei den Eisbären Berlin und im Duell der Ausgeschiedenen setzten sich die Nürnberg Ice Tigers mit 3:2 gegen die Kölner Haie durch.

In Krefeld wurde Arthur Tianulin zum Mann des Spiels. Der Stürmer der Rheinländer besorgte nach der Führung der Wild Wings den Ausgleich für Krefeld und nachdem er den zweiten Treffer vorbereitet hatte, traf er in der 10. Spielminute erneut zum 3:1-Pausenstand aus Sicht der Gäste. Schwenningen schaffte es, im zweiten Drittel auszugleichen, aber nur Sekunden nach dem Start des letzten Drittels traf Tianulin zur erneuten Führung für die Pinguine, die Brett Olson (45.) ausbaute. Die Hausherren warfen in der Schlussphase alles nach vorn und kamen durch Travis Turnbull (46.) und Andreas Thuresson (60.) zum Ausgleich, aber in der fälligen Verlängerung traf Arthur Tianulin mit seinem vierten Tor zum Sieg für die Krefeld Pinguine, die damit den ersten Sieg in der Verzahnungsrunde einfuhren.

Straubing legte gegen Wolfsburg durch Andreas Eder (7.) und Marcel Brandt (30.) zweimal vor, aber die Grizzlys konnten durch Anthony Rech (11.) und Sebastian Furchner (35.) jeweils zügig ausgleichen. Im Schlussdrittel komplettierte Rech (52.) seinen dritten Doppelpack im dritten Spiel, bevor Spencer Machacek 38 Sekunden vor der Sirene zur Entscheidung in das verwaiste Tor der Tigers traf.

Die Spiele am Sonntag um 14:30 Uhr (Live bei MagentaSport – einzeln und in der Konferenz)

Augsburger Panther – Eisbären Berlin
Pinguins Bremerhaven – Nürnberg Ice Tigers
Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt
Adler Mannheim – Krefeld Pinguine
Red Bull München – Düsseldorfer EG
Schwenninger Wild Wings – Kölner Haie
Grizzlys Wolfsburg – Straubing Tigers