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30. Dezember 2020

Schwenningen feiert dritten Sieg, Düsseldorf gewinnt Straßenbahnderby

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Schwenninger Wild Wings besiegen Nürnberg Ice Tigers / DEG gewinnt in Krefeld

Dritter Auswärtssieg: Die Schwenninger Wild Wings gewinnen in der Verlängerung mit 2:1 bei den Nürnberg Ice Tigers und bleiben nach wie vor ungeschlagen. Mit acht Punkten liegen die Wild Wings hinter Mannheim und München auf Rang drei der Gruppe Süd, während die Nürnberger mit dem ersten Punktgewinn im vierten Spiel das Tabellenende verlassen. In Gruppe Nord hat die Düsseldorfer EG das Straßenbahnderby bei den Krefeld Pinguine mit 6:3 gewonnen und durch den zweiten Auswärtssieg Playoff-Rang vier erobert. Krefeld steht nach vier gespielten Partien ohne Punkte auf dem letzten Tabellenplatz. 

Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings

Zu Beginn zeigte Nürnberg den Willen es besser zu machen, als in den vorangegangenen Spielen. Durch das engagierte Auftreten kamen die Ice Tigers auch zu guten Torchancen, doch Eriksson bewahrte die Gäste vor dem Rückstand. Schwenningen tat sich zu Beginn schwer, nutzte die erste Überzahl aber eiskalt aus. Tylor Spink (15.) brachte den Puck aus dem Slot im Tor unter. Im zweiten Abschnitt drängte Nürnberg erst weiter auf den Ausgleich, doch mit der Zeit hatten die Franken Schwierigkeiten Chancen zu kreieren.

Auf der anderen Seite kamen die Wild Wings mehrmals gefährlich vor das Tor, aber Niklas Treutle im Tor und der Pfosten retteten die Gastgeber. Auch im Schlussdrittel verteidigte Schwenningen gut, doch kurz vor Schluss überwand Ex-Schwenninger Tim Bender (58.) den starken Eriksson zum ersten Mal. In der folgenden Overtime traf Andreas Thuresson (62.) den Gamewinner zum 2:1 für die Schwenninger Wild Wings.

Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG

Die Düsseldorfer EG ließ den Krefeld Pinguine von Anfang an keine Chance. Ken Andre Olimb (8.) traf in Überzahl zur Führung. Nur wenig später erhöhten Jerome Flaake, ebenfalls im Powerplay, (13.) und Alexander Karachun (15.) auf 3:0. Im zweiten Drittel blieb das Bild ähnlich. Düsseldorf kontrollierte die Scheibe und Krefeld hatte Probleme in der Defensive, doch dann berappelten sich die Hausherren. Die Pinguine kämpften sich zurück ins Spiel und Alexander Blank (33.) verkürzte mit seinem ersten PENNY DEL-Treffer auf 1:3.

In den letzten 20 Minuten verfielen die Pinguine wieder in ähnliche Defensivmuster wie im ersten Abschnitt. Alexander Barta (43.) konnte ungestört in die Zone laufen und setzte den Puck in den Winkel. Nur 38 Sekunden später machte Alexander Ehl (43.), ebenfalls mit seinem ersten PENNY DEL-Tor,  jegliche Hoffnung der Pinguine auf ein Comeback zunichte. In der Folge erzielte Martin Karsums (46.) zwar noch einen Powerplaytor, doch die DEG antwortete in doppelter Überzahl mit dem Treffer von Nicholas Jensen (53.). Das letzte Tor im Jahr 2020 schoss Brett Olson (59.) für die Krefeld Pinguine zum 3:6-Endstand.

Die nächsten Spiele (Samstag, 2. Januar 2021)

Adler Mannheim – Red Bull München (17:30 Uhr)

Das neue Jahr beginnt mit einem Eishockey-Knaller: Mit den Adler Mannheim spielt der amtierende Meister gegen den Hauptrundensieger der letzten Saison. Beide Teams sind noch ungeschlagen, die Adler sogar noch ohne Punktverlust, obgleich sie mit erst zwei Spielen eine Partie weniger bestritten als die Red Bulls. In der regulären Saison gingen die letzten Neun Duelle jeweils an das Auswärtsteam. So reist München mit guten Erinnerungen in die SAP Arena, denn die Oberbayern gewannen dort sogar 14 Hauptrundenspiele in Folge. Der letzte Mannheimer Hauptrundenheimsieg gegen Red Bull München war ein 4:0 am 10.10.2014.

Straubing Tigers – ERC Ingolstadt (20:00 Uhr)

Für das zweite Spiel im Jahr 2021 kommt der ERC Ingolstadt zum Derby nach Straubing. Nach acht Niederlagen in Folge wollen die Schanzer wieder am Pulverturm gewinnen. Die Tigers siegten auch im letzten Aufeinandertreffen beider Teams, noch in der Vorbereitung auf die Saison, mit 3:1. In den bisherigen Saisonspielen mussten die Niederbayern allerdings zwei Niederlagen gegen die Top-Teams Mannheim und München hinnehmen, während der ERC bereits zwei Siege zu Buche stehen hat.