Spieltag

21. März 2021

Straubing gewinnt Nord-Süd-Gipfel, Berlin holt den ersten Sieg für den Norden, Wild WIngs feiern Comeback bei den Haien

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Tigers fahren 5:2 gegen Bremerhaven ein / Eisbären mit fünftem Sieg in Serie / Schwenningen feiert nach 0:2 Rückstand / Drei Spiele am Montag / Alles live bei MagentaSport

Die Straubing Tigers haben das Antiderby gewonnen: Im Duell der am weitesten voneinander entfernten Clubs setzten sich die Niederbayern mit 5:2 gegen den Tabellenzweiten der Nordgruppe durch und holten wichtige Zähler für den Kampf um die Playoffs. Im Anschluss schafften es die Eisbären mit dem 5:3 gegen Augsburg als erstes norddeutsches Team einen Sieg in der Verzahnungsrunde zu holen. Zum Abschluss des Sonntags feierten die Schwenninger Wild Wings ihr Comeback nach zwei Toren Rückstand und holten den 4:2 Sieg gegen die Kölner Haie. 

Die Tigers erwischten einen perfekten Start und die Führung durch TJ Mulock (3.), aber die Antwort der Gäste ließ nur vier Minuten auf sich warten. Dann traf Niklas Andersen in Überzahl zum Ausgleich für Bremerhaven. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel auf dem Eis offen, aber es traf nur Straubing. Jeremy McWilliams (25.) brachte die Hausherren mit einem Treffer aus der Kategorie „Sehenswert“ wieder in Front, bevor Corey Tropp (35.) einen Schuss unhaltbar zum 3:1 abfälschte. Benedikt Schopper (40.) stellte kurz vor dem zweiten Seitenwechsel einen Drei-Tore-Vorsprung her. Patch Alber (53.) konnte für die Pinguins gegen eine sicher stehende Straubinger Defensive noch einmal verkürzen, aber als Bremerhaven alles auf eine Karte setzte du den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, markierte Chasen Balisy (58.) mit einem Emptynetter den 5:2-Endstand.

Die Eisbären fanden besser in die Partie und konnten die erste Überzahlsituation nutzen, in der Giovanni Fiore (5.) die Hausherren in Führung brachte. Nur 32 Sekunden später setzte Parker Tuomie mit einem Laser ins Kreuzeck noch einen nach und traf gegen das Team seines Vaters zum 2:0. Anschließend kamen die Panther immer mehr ins Spiel und sorgten für ein Hin und Her auf Augenhöhe, dass TJ Trevelyan (12.) mit dem Anschlusstreffer unterstrich. Nach der ersten Pause gab es erneut ein Überzahltor zu Gunsten der Rekordmeister. Torschütze war dieses Mal Ryan McKiernan (27.). In der zweiten Spielhälfte ging es Schlag auf Schlag und in nur 71 Sekunden sorgten Michael Clarke (32.) und Scott Valentine (33.) für den Ausgleich. Den Gleichstand wollte Simon Deprés jedoch nicht hinnehmen und brachte die Gastgeber in der 34. Minute erneut in Führung. Im Schlussabschnitt nutzten die Eisbären erneut eine Unterzahlsituation der Fuggerstädter aus, in der Ryan McKiernan mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für den 5:3 Endstand sorgte.

In Köln schenkten sich beide Teams nichts, weshalb das erste Tor bis zur 17. Minute auf sich warten ließ. Torschütze war James Sheppard der, mit seinem Überzahltreffer, die Haie als erste aufs Scoreboard brachte. Im zweiten Drittel machten die Wild Wings zunehmend Druck, mussten aber den 0:2 Rückstand durch Marcel Müller (28.) hinnehmen. Nach dem zweiten Gegentreffer tauchte das Team vom Neckarursprung immer wieder gefährlich vor dem Tor der Rheinländer auf und schaffte es durch Colby Robak (33.) den Anschluss zu finden. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Andreas Thuresson (40.) egalisieren und für einen offenen Schlussabschnitt sorgen.

Die Entscheidung brachte Tyson Spink (53.) der in Überzahl für den Vorsprung der Schwenninger sorgte. Auch das Ziehen des Torhüters reichte nicht mehr, um noch den Ausgleich für die Domstädter zu bringen. Jamison MacQueen machte mit seinem Emptynetter, 15 Sekunden vor Schluss, den Sack zu und sicherte den Sieg der Gäste aus dem Süden.

Die Spiele am Montag

18:30 Uhr: Düsseldorfer EG - Red Bull München

Zum Abschluss des ersten Spieltages der Verzahnungsrunde geht es für Red Bull München an den Rhein zur Düsseldorfer EG. Die Rheinländer haben einige harte Wochen hinter sich, in denen sie sechs Niederlagen in Serie einstecken mussten, sodass man bis auf Platz sechs zurückgefallen ist. Die bayrischen Konkurrenten konnten derweilen mehr rausholen und haben ihren zweiten Platz im Süden vorerst gesichert. Im letzten Duell ging der Sieg zwar an die NRW-Landeshauptstädter, jedoch ist dieses über ein Jahr her und die Red Bullys werden alles daran setzen, dass der Dreier dieses Mal an die bayrische Landeshauptstadt geht.

18:30 Uhr: Adler Mannheim - Grizzlys Wolfsburg

Zeitgleich empfängt Süd-Primus Adler Mannheim die Grizzlys Wolfsburg zum ersten Aufeinandertreffen seit vergangener Saison. Beim letzten Mal konnten die Niedersachsen mit einem 4:2 als Sieger vom Eis gehen, was die Adler dieses Mal wohl nicht so einfach zulassen werden. Nur zwei Mal gingen die Rekordmeister in der laufenden Spielzeit ohne Punkte vom Eis, Bestwert in der Deutschen Eishockeyliga. Für die Grizzlys gilt ihrerseits den dritten Platz in der engen Nordgruppe zu verteidigen.

20:30 Uhr: ERC Ingolstadt - Krefeld Pinguine 

In der letzten Partie des 29. Spieltages empfängt der ERC Ingolstadt die Krefeld Pinguine. Schaut man auf die Statistiken in der laufenden Saison, scheinen die Schanzer klar die Nase vorn zu haben. Dritter in der Gruppe Süd gegen siebter Gruppe Nord, elf zu vier Siege, Punkte pro Spiel 1,75 zu 0,62. Jedoch haben die Pinguine in den vergangenen Wochen häufiger gezeigt, dass sie durchaus mehr können. Auch im Direktvergleich konnten die Seidenstädter die letzten beiden Spiele mit jeweils 4:1 für sich entscheiden.