Der 25. Spieltag

26. November 2021

Topteams mit Problemen, Wild Wings trotzen Anreise Schwierigkeiten

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Krefeld Pinguine gewinnen bei Red Bulls im Penaltyschießen / Eisbären ringen Bietigheim im Shootout nieder / Bremerhaven bezwingt tapfere Adler / Düsseldorf beendet Ingolstadts Serie / Schwenningen im Shootout bei Ice Tigers erfolgreich 

Knappe Spiele am 25. Spieltag: Für die Überraschung des Tages sorgten die Krefeld Pinguine, die im Shootout 4:3 bei Tabellenführer Red Bull München gewannen. Die Fischtown Pinguins schlugen Adler Mannheim bei der Rückkehr von Pavel Gross mit 4:3. Mannheim wartet nun seit drei Spielen auf einen Sieg. Meister Eisbären Berlin tat sich beim Aufsteiger Bietigheim Steelers schwer. Im Penaltyschießen setzten sich die Eisbären jedoch mit 5:4 durch. Zudem bezwang die Düsseldorfer EG den ERC Ingolstadt mit 3:2. Im letzten Spiel des Tages, das mit 75 Minuten Verspätung begann setzten sich die Schwenninger Wild Wings im Shootout mit 3:2 bei den Nürnberg Ice Tigers durch und rückten im Tableau auf Rang 12. Der Teambus der Wild Wings steckte vor der Partie in einer Vollsperrung auf der Autobahn fest. Dennoch trotze Schwenningen den Wiedrigkeiten und baute die Serie unter dem neuen Coach Christof Kreutzer aus. 

Der Aufsteiger startete furios in die Partie gegen den Meister. Riley Sheen (6.) schoss die Steelers in Führung, bevor Brendan Ranford (9.) auf 2:0 erhöhte. Die Antwort der Eisbären kam jedoch prompt per Doppelschlag von Bennet Roßmy (13.) und Marcel Noebels (14.) innerhalb von 44 Sekunden. In einem engen Spiel drehte Leonhard Pföderl (28.) Mitte des zweiten Drittels zugunsten Berlins. Nach einigen verpassten Powerplay schlug Riley Sheen (46.) zu Beginn des Schlussdrittels für Bietigheim zurück. Auch auf die erneute Berlin-Führung durch Jonas Müller (58.) kurz vor Schluss, fand C. J. Stretch in der vorletzten Minute noch die richtige Antwort und schickte die Teams in die Overtime. Die Entscheidung fiel schließlich im Penaltyschießen durch den Treffer von Matthew White.

Nach zuletzt hohen Niederlagen in München legten die Krefeld Pinguine diesmal stark los und trafen durch Lucas Lessio in der dritten Minute. Im Anschluss rissen die Hausherren die Partie jedoch an sich und glichen durch Maximilian Kastner (9.) aus. Durch den Shorthander von Filip Varejcka (23.) und das 3:1 von Austin Ortega (38.) im Mitteldrittel schien München das Spiel in der Hand zu haben, doch die Pinguine kämpften sich im Schlussabschnitt wieder zurück. Jesper Jensen (51.) stellte im Powerplay den Anschluss her und Jeremy Bracco rettete sein Team in der letzten Minute in die Overtime. Alexander Bergstörm machte mit dem entscheidenden Tor im Shootout den Überraschungssieg für Krefeld perfekt.