Spieltag

12. Januar 2021

Wild Wings bringen Adlern erste Saisonniederlage bei, Krimi in München

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Schwenningen gewinnt Derby in Mannheim mit 3:1 / Panther vermiesen Red Bulls-Coach Don Jackson das Jubiläum / Zwei Spiele am Mittwoch / Alles live bei MagentaSport

Den Schwenninger Wild Wings ist die Revanche gelungen. Fünf Tage nach der 2:3-Niederlage in Mannheim gewannen die Wild Wings an gleicher Stelle mit 3:1 gegen die Adler. Für Mannheim war es gleichzeitig die erste Niederlage in der Saison 2020/21. In München hat Augsburg derweil Don Jackson das Jubiläum verhagelt. Im 900. PENNY DEL-Spiel von Coach Don Jackson setzten sich die Panther mit 6:5 gegen den dreimaligen Meister durch.

Das Spitzenspiel in Mannheim hielt, was es versprach: Mannheim und Schwenningen waren vom Start weg hellwach und kamen zu guten Chancen. Die Wild Wings schlugen als erstes zu. Ausgerechnet bei eigener Unterzahl trafen die Spink-Brüder 14.) zur Führung; Tylor hatte Tyson bedient. Mannheim antwortete durch Markus Eisenschmid (18.) zügig. Beide Teams wähnten sich mit einem Remis in der ersten Drittelpause, doch nach einem Videobeweis zeigte sich, dass Andreas Thuresson 73 Sekunden vor der Sirene zur erneuten Führung für die Wild Wings getroffen hatte.

Da beide Teams schon fast in der Kabine waren wurde die Pause vorgezogen, aber die folgenden 21:13 Spielminuten vor der zweiten Pause brachten keine weiteren Treffer. Nicht zuletzt, weil die Wild Wings eine fünfminütige Unterzahl nach einer großen Strafe gegen Colby Robak unbeschadet überstanden. Adler Matthias Plachta konnte die Partie nach dem Foul nicht fortsetzen. Im Schlussabschnitt ging es weiter munter hoch und runter. Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich hatte Mannheim in den letzten beiden Spielminuten. Schwenningen war in Unterzahl und die Adler nahmen den Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Aktion ging jedoch nach hinten los, da Jamie MacQueen (60.) bei einer Befreiung in den verwaisten Kasten zum 3:1-Endstand traf.

Augsburg erwischte in München den besseren Start und legte durch Adam Payerl (5.) vor. München drehte die Partie durch Philip Gogulla (9.) und Maximilian Daubner (13.) vor dem zweiten Abschnitt und dann wurde es wild: Augsburg netzte zunächst in Persona von Dennis Miller (29.), Andrew LeBlanc (30.) und Daniel Kristo (31.) binnen 98 Sekunden dreimal ein und nach einer kurzen Bedenkzeit von drei Minuten legte LeBlanc (34.) noch einmal nach. Vorbereiter aller vier Tore war Samir Kharboutli, der vor seinem siebten Spiel in der PENNY DEL noch keinen Scorerpunkt auf dem Konto hatte.

München suchte den Vorwärtsgang und verkürzte durch Trevor Parkes (39.) kurz vor dem zweiten Seitenwechsel, doch für TJ Trevelyan (40.) war noch genug Zeit, um den alten Abstand wiederherzustellen. Im Schlussabschnitt spielte München ruhig weiter und kam durch Zachary Redmond (43.) auf zwei Tore heran. München warf alles nach vorn und kam zu guten Einschussmöglichkeiten, doch erst 0,5 Sekunden vor dem Ende konnte Daryl Boyle auf 5:6 verkürzen.

Die Spiele am Mittwoch

18:30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG

Die DEG reist zur Revanche nach Wolfsburg. Die Rheinländer feierten jüngst zwei Siege nach Verlängerung gegen Berlin (5:4) und Iserlohn (6:5), aber die letzte Niederlage setzte es davor ausgerechnet gegen die Grizzlys. Auch diese Partie wurde beim 4:5 erst nach einer Zugabe entschieden. Die Niedersachsen hatten nach dem Sieg in Düsseldorf nur ein Spiel und in diesem unterlag Wolfsburg Bremerhaven mit 2:5.

20:30 Uhr: Iserlohn Roosters – Kölner Haie

Ein Hauch von Playoffs in der PENNY DEL-Hauptrunde: Nur 48 Stunden nach dem knappen 4:3-Erfolg nach Shootout der Iserlohn Roosters bei den Kölner Haie, stehen sich die beiden Teams am Seilersee erneut gegenüber. „Mir hat die Mentalität der Mannschaft gut gefallen. Wir haben gekämpft und nicht aufgegeben und wurden am Ende mit einem Punkt belohnt“, sagte Haie-Chefcoach Uwe Krupp, nachdem sein Team in den letzten Sekunden der Partie noch zwei Tore aufholte, um den Blick direkt nach vorn zu richten: „Am Mittwoch geht’s weiter. Da werden wir wieder gut vorbereitet sein und alles geben.“