Spieltag

12. April 2021

Wolfsburg auf Playoff-Kurs, München und Berlin lösen CHL-Ticket

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Grizzlys Wolfsburg besiegen ERC Ingolstadt / Nürnberg Ice Tigers im Shootout gegen Düsseldorfer EG erfolgrech / Schwenninger Wild Wings gewinnen bei Krefeld Pinguine / Red Bulls holen gegen Bremerhaven die letzten Punkte für die Champions Hockey League / Auch Berlin am spielfreien Tag für die CHL qualifiziert / fünf Spiele am Dienstag - live bei MagentaSport

Das Playoff-Rennen ist in vollem Gange:  Im Norden haben die Grizzlys Wolfsburg den dritten Platz gefestigt. Die Grizzlys gewannen 6:3 gegen den ERC Ingolstadt und zeitgleich verlor die Düsseldorfer EG bei den Nürnberg Ice Tigers mit 6:3 im Shootout. Durch den 2:1-Erfolg bei den Krefeld Pinguine übernehmen die Schwenninger Wild Wings Platz vier in der Südgruppe. Straubing folgt dahinter mit zwei Punkten Rückstand und einer Partie weniger. In der letzten Partie des Abends setzte sich Red Bull München mit 6:1 an der Nordsee bei den Fischtown Pinguins durch. Damit stehen die Red Bulls als besserer Zweitplatzierter fest und qualifizieren mit den Eisbären Berlin für die Champions Hockey League. Berlin ist durch die Niederlage Bremerhavens die Spitzenpostion in der Nordgruppe nicht mehr zu nehmen. Die Adler Mannheim standen bereits als CHL-Teilnehmer fest.

Von Beginn an gaben die Grizzlys Wolfsburg den Ton an. Erst gegen Ende des Drittels konnten die Hausherren die Überlegenheit in Tore umwandeln. Nach überstandener Unterzahl schoss Anthonys Rech (18.) Wolfsburg in Front. Auch im zweiten Drittel tat sich der ERC Ingolstadt schwer, ins gegnerische Drittel zu kommen. Die Niedersachsen griffen weiter munter an und Dominik Bittner (27.) erhöhte auf 2:0.

Wie aus dem Nichts erzielte Louis-Marc Aubry (30.) nur wenig später den Anschlusstreffer, doch Anthony Rech (36.) antwortete für die Grizzlys und stellte den alten Abstand wieder her. Die Gäste aus Ingolstadt schafften es im Schlussabschnitt nicht mehr zurückzukommen. Stattdessen legte Gerrit Fauser (46.) für die Niedersachsen nach, bevor Matti Järvinen (48./52.) mit seinem Powerplay-Doppelpack für die Vorentscheidung sorgte. Die Treffer von Petrus Palmu (56.) und Daniel Pietta (58.) zum 3:6-Endstand waren dann nur noch Ergebniskosmetik.          

Der Start verlief für die Fischtown Pinguins vielversprechend. In der zweiten Minute brachte Anders Krogsgaard (2.) die Hausherren mit einem Schuss von der blauen Linie in Führung. Die Gäste aus München brauchten allerdings nicht lange, um sich davon erholen. Justin Schütz (5.) antwortete noch in der Anfangsphase mit dem Ausgleich. Dennoch blieb Bremerhaven über das weitere Drittel die aktivere und bessere Mannschaft.

Gegen Mitte des zweiten Drittels kippte das Spiel zugunsten der Red Bulls. Bei einem Konter der Münchener legte Christopher Bourque den Führungstreffer von Trevor Parkes (30.) auf. Nur 57 Sekunden später lief John Jason Peterka (31.) allein auf das Tor zu und netzte zum 3:1 ein. Kurz vor Drittelende erhöhte Maximilian Kastner (40.) erneut für die Red Bulls. Nach der Pause klingelte es erneut im Kasten der Pinguins. Justin Schütz (42.) erzielte seinen zweiten Treffer und mit John Jason Peterka feierte in der 58. Spielminute der zweite Youngster einen Doppelpack.

Die Spiele am Dienstag (13.04.2021) – live bei MagentaSport

18:30 Uhr Augsburger Panther – Düsseldorfer EG

Im ersten Spiel des 40. Spieltags kämpfen die Augsburger Panther gegen die Düsseldorfer EG, um ihre letzte Playoff-Chance. Mit sechs Punkten Rückstand bei nur noch drei ausstehenden Spielen sind die Panther auch auf das Scheitern der Konkurrenz angewiesen. Gleiches gilt für die DEG, die mit nur drei Zählern Rückstand aber noch die besseren Karten hat. Düsseldorf gewann drei der letzten vier Gastspiele im Curt-Frenzel-Stadion.

20:30 Uhr: Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings

Im Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Schwenninger Wild treffen zwei Teams aufeinander, die ebenfalls mitten im Playoff-Rennen stecken. Die Wild Wings liegen im Süden aktuell auf Platz vier, doch die Straubing Tigers wollen ihnen diesen Platz mit einer Partie in der Hinterhand noch streitbar machen. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Sauerland, doch die Roosters siegten zuhause dreimal am Stück gegen Schwenningen. Aus dem ersten Duell ging aber das Team vom Neckarursprung in der Overtime mit 3:2 als Sieger hervor.

20:30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Red Bull München

Mit dem Sieg in Bremerhaven hat Red Bull München Platz zwei im Süden und die CHL-Teilnahme eingetütet. Jetzt können die Red Bulls noch versuchen den Adler Mannheim die Tabellenführung abzuluchsen. Außerdem geht es darum die gute Form mit neun Siegen in Serie für die Playoffs zu konservieren. Dafür müssen sich die Grizzlys noch qualifizieren. Die aktuelle Position drei würde Wolfsburg reichen, doch in den letzten sechs von acht Heimspielen gegen München zogen die Grizzlys den Kürzeren.

20:30 Uhr: Fischtown Pinguins – ERC Ingolstadt

Das zweite von fünf Spieler innerhalb einer Woche bestreitet der ERC Ingolstadt an der Nordsee. Die Fischtown Pinguins begrüßen den Tabellendritten aus dem Süden. Zwei Punkte würden den Schanzern reichen, um als fünftes Team die Playoff-Qualifikation einzutüten. Diese hat Bremerhaven bereits in der Tasche, doch zuletzt gab es für die Pinguins drei Niederlagen in Folge. Am Freitag steigt bereits das zweite Duell beider Mannschaften.

20:30 Uhr: Krefeld Pinguine – Adler Mannheim 

Nur ein Tag nach der Niederlage gegen die Schwenninger Wild Wings haben die Krefeld Pinguine erneut ein Team aus Baden-Württemberg zu Gast. Die Adler Mannheim reisen als Spitzenreiter im Süden zum Tabellenletzten der Nordgruppe. Trotz der dieser Ausgangslage liefen die direkten Duelle in der Vergangenheit ausgewogen ab. In den letzten sechs Partien gab es pro Team drei Siege. In dieser Saison haben die beiden Mannschaften noch nicht gegeneinander gespielt.