Kai Hospelt: „Ich freu mich auf die neue Herausforderung“

Kai, herzlich Willkommen in Mannheim. Wie war denn dein erster Eindruck von deiner neuen Heimat?

Mein erster Eindruck war sehr positiv. Wir wohnen in einer sehr ruhigen Gegend, wo man alles bequem zu Fuß erreichen kann. Da meine Frau und ich aus Köln kommen ist es natürlich super, wieder in einer größeren Stadt zu leben und viele junge Menschen zu sehen.

Neben den Adlern gab es auch noch andere Clubs, die dich gerne in ihren Reihen gesehen hätten. Welche Gründe haben für einen Wechsel nach Mannheim gesprochen?

Ja, das stimmt. Ich hatte mehrere Angebote vorliegen, aber bei den Adlern hat einfach das Gesamtpaket gepasst. Dass die Adler zu den besten Teams der Liga gehören, ist kein Geheimnis. Meiner Frau hat es letztes Jahr auch sehr gut gefallen, als wir uns unverbindlich die Stadt angeschaut haben. Ich kenne viele Spieler der Adler von der Nationalmannschaft und die haben immer nur positiv berichtet. Es gab also mehrere Faktoren, die für mich sehr reizvoll waren und ich bin mir sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Wie du eben schon erwähnt hast, kennst du einige Spieler der Adler aus der Nationalmannschaft. Welches Verhältnis hast du zu den Jungs?

Ich habe zu den Jungs ein sehr gutes Verhältnis, vor allem zu Dennis Endras, Frank Mauer und Niki Goc. Aber auch mit Christoph Ullmann, mit dem ich ja in Köln groß geworden bin, verstehe ich mich bestens. Ich kann es kaum erwarten mit den Jungs aufs Eis zu gehen.

Du hast bei den Adlern einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Mit welchen Erwartungen gehst du in deine erste Saison?

Die Erwartungshaltung bei den Adlern ist natürlich enorm, anders wie bei anderen Vereinen. Deshalb werden wir auch viel von uns erwarten, aber ich bin nicht der Spieler, der direkt von Titeln spricht. Das habe ich noch nie getan. Trotzdem glaube ich, dass es unser Ziel sein muss, oben in der Tabelle mitzuspielen und ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung.

Im Mai wartet mit der Geburt eures Sohnes das größte Glück auf dich und deine Ehefrau. Es ist also nicht nur sportlich sondern auch privat eine große Lebensveränderung.

Das ist richtig. Wir haben nicht nur den Ortswechsel, sondern auch die Geburt unseres Kindes. Meine Frau und ich sind natürlich sehr gespannt, wie sich dieser neue Lebensabschnitt für uns entwickelt.

Wie würdest du dich selbst als Typ sowohl auf dem Eis als auch abseits des Geschehens charakterisieren?

Es ist schwierig sich als Spieler selbst zu charakterisieren. Ich denke aber, ich bin ein Zwei-Wege-Mittelstürmer, der immer versucht viel zu laufen und viel zu schießen. Leichter fällt es mir dagegen, wenn ich mich außerhalb der Eisfläche charakterisieren muss. Ich versuche immer gut gelaunt zu sein und mit jedem auszukommen. Das hat bis heute super funktioniert.

Du hast dich selbst als Zwei-Wege-Mittelstürmer beschrieben, kannst aber auch als Flügelspieler eingesetzt werden. Auf welcher Position fühlst du dich denn am wohlsten?

Am liebsten spiele ich als Mittelstürmer. Außen bin ich nur sporadisch in Köln eingesetzt worden, aber grundsätzlich spiele ich dort, wo der Trainer mich braucht.

Zum Abschluss würde uns noch interessieren, was die Fans von dir erwarten können?

Ich möchte mich so schnell wie möglich in die Mannschaft integrieren und in jedem Spiel kämpfen. Es ist nicht leicht über 52 Spiele gut zu spielen. Die Fans sollen aber sehen, dass man wenigstens mit Herz und Leidenschaft bei der Sache ist und alles für die Mannschaft gibt.

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