Nationalmannschaft \"inTeam\"

CAMPINO: Die Berliner André Rankel und Jens Baxmann vom Deutschen Meister Eisbären Berlin stießen ebenso zum Team wie die Kölner Fraktion. Angesprochen auf die Bilder der Meisterfeier, wo „Die Toten Hosen“-Frontmann Campino desöfteren mit den Spielern und dem Meisterpokal abgelichtet wurde, erklärte Baxmann: „Campino ließ sich zwar fotografieren, den Pokal hat er aber nicht berührt.“ Ein altes Eishockey-Ritual besagt nämlich, dass nur Titelgewinner den Pokal berühren sollten. Alles andere bringt Unglück. „Und Campino, der mit unserem Manager Peter John Lee befreundet ist, hofft immer noch, dass die DEG den Pokal mal holt. Deswegen hat er ihn nicht angefasst.“

ULLMANN: Große Ehre für Christoph Ullmann. Der Mannheimer Stürmer ist am Sonntagmorgen live auf Sendung. In der Fußballsendung „Doppelpass“ auf SPORT1 (live ab 11 Uhr) wird der Mannheimer Stürmer nicht nur seine Fußballkenntnisse unter Beweis stellen, sondern auch über die anstehende WM sprechen können. Neben „Ulle“ sitzen u.a. noch die Ex-Bayern-Profis Thomas Strunz und Mario Basler sowie Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia in der Runde.

ABREISE: Nach dem Spiel gegen Schweiz in Rapperswil am Samstag trennen sich die Wege der Cracks das letzte Mal, bevor es ab Dienstag in Richtung Helsinki geht. Das Gros der Mannschaft wird mit dem Bus zurück in Richtung München gebracht, die Akteure aus Köln reisen ab Zürich zurück, die Berliner Spieler haben bereits am Morgen die Heimreise angetreten. Am Dienstag dann trifft sich das komplette Team in Helsinki, abgeflogen wird aus München, Frankfurt und Berlin.

WETTER: Während seit der Ankunft der deutschen Mannschaft in der Schweiz ununterbrochen bis Freitag die Sonne schien, regnete es auf der Heimreise nach dem Spiel in Langenthal in Strömen. Für die im Bus sitzende Mannschaft kein Problem.

FANS: Knapp 6.000 Zuschauer fasst die Heimspiel-Stätte von Rapperswil-Jona. Zum heutigen zweiten Vergleich mit der Schweiz (17:45 Uhr) werden rund 5.000 Fans erwartet.

MEDIEN: Die Schweizer Medien berichteten großflächig über das gestrige Spiel in Langenthal. Allerdings aus Sicht des Gastgebers eher ernüchternd. Der 2:1-Overtime-Sieg wurde in zwei Lokalausgaben als „wenig überzeugend. Immerhin stimmte das Resultat“ bewertet. Trainer Sean Simpson kommentierte: „Das war nicht das Spiel, das wir eigentlich spielen können. Wir müssen besser agieren.“

STATISTIK: Eine interessante Statistik haben die Schweizer Medien ebenfalls hervorgekramt. Was die Ausgeglichenheit der Duelle zwischen Schweiz und Deutschland untermauert. Seit Sean Simpson vor knapp drei Jahren das Amt des „Nati“-Chefcoaches übernommen hat, spielten beide Teams acht Mal gegeneinander. Nie endete eine Partie in dieser Zeit mit mehr als zwei Toren Unterschied. Heute auch?

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