DEB bewirbt sich um IIHF-WM 2027
Offizielle Bewerbung angekündigt / Entscheidung im Mai 2023 / Kasachstan und Norwegen bewerben sich ebenfalls
Der DEB hat beim IIHF Halbjahreskongress offiziell seine Bereitschaft zur Austragung der nächsten zu vergebenden IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft im Jahr 2027 bekanntgegeben. Norwegen und Kasachstan haben ebenfalls ihre Bewerbung angekündigt. Eine Entscheidung soll im Mai 2023 Rahmen der Weltmeisterschaft in Finnland fallen.
Die offizielle Frist zur Einreichung der von der IIHF geforderten Unterlagen endet am 10. Januar 2023. Bis dahin werden die Spielorte, welche den Anforderungen und Vorgaben der IIHF entsprechen müssen, durch ein Ausschreibungsverfahren ausgewählt. Die Vergabe der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft erfolgt beim Jahreskongress der IIHF im Umfeld der kommenden Weltmeisterschaft Ende Mai 2023 in Tampere (Finnland) durch Abstimmung aller Mitgliedsverbände.
Deutschland war letztmalig in den Jahren 2001, 2010 sowie 2017 (gemeinsam mit Frankreich) Gastgeber der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Deutschland und Frankreich rangiert mit total 650.000 Zuschauern unter den Top-3 der bisher erfolgreichsten Weltmeisterschaften. Das Eröffnungsspiel, der in 2010 in Deutschland stattgefunden Weltmeisterschaft, welches in der Veltins Arena des Fußballklubs Schalke 04 damals vor der Rekordkulisse von fast 80.000 Zuschauern ausgetragen wurde, hält heute noch mehrere Rekorde in Bezug auf Eishockey-Länderspiele.
Um die Ausrichtung der 2027 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft haben ebenfalls Kasachstan sowie Norwegen ihre Bewerbung angekündigt. In der aktuellen IIHF Weltrangliste, ordnet sich Norwegen auf Platz 12 ein, Kasachstan ist derzeit sechzehnter. Die deutsche Herren-Nationalmannschaft belegt derzeit Platz neun in der Weltrangliste. Als möglicher Ausrichter einer IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft wäre Deutschland unabhängig der Rangliste automatisch gesetzt.