DEL FUTURE CAMP / Uli Liebsch vom Engagement begeistert
Die persönliche Betreuung des 70-köpfigen Eishockey-Nachwuchses könnte kaum besser sein. Neben Liebsch stehen den Kindern elf weitere, hochkompetente Trainer zur Verfügung. Einer davon ist Yanick Dubé, der für das Techniktraining eingesetzt wird. Liebsch schwärmt über den Ex-Profi: „Es ist hochinteressant, welchen Erfahrungsschatz Yanick besitzt. Seine Übungen sind selbst fast so etwas wie eine Fortbildung für uns Trainer. Man sieht außergewöhnliche Dinge, einfach toll. Davon profitieren vor allen Dingen aber die Kinder.“
Um die Torhüter kümmern sich der Finne Jukka Kontsas und Ex-Eisbär Sebastian Elwing. Zum Trainerteam gehören darüber hinaus Christian Hommel, Hardy Gensel, Stefan Deichmann, Hans-Willy Mühlenhaus, Roland Flöss, Hamid Linke, Dominik Döge und Maik Sanftenberg. Liebsch: „Wir haben eine tollte Truppe beisammen.“
Der DEL-Nachwuchskoordinator zeigte sich mit den bisherigen Einheiten sehr zufrieden. Zu Beginn seien die Teilnehmer „ein wenige schüchtern gewesen“, das aber habe sich gelegt. „Die Jungs sind alle sehr engagiert und euphorisch.“ Manchmal ein wenig zu euphorisch. Liebsch musste bereits eine Übung unterbrechen, als es im Training zu physisch wurde. „Da wurde zu viel gescheckt. In diesem Alter müssen die Kinder lernen, dass es im Eishockey nicht vornehmlich ums Checken geht, sondern vielmehr darum, in Scheibenbesitz zu kommen.“
Auch außerhalb des Eises bekommen die Kinder der Altersklassen U12 und U14, darunter bekannte Namen wie Philip Ziesche (Sohn von Eisbären-Nachwuchskoordinator Steffen Ziesche), Eric Hördler (Sohn von Eisbären-Verteidiger Frank Hördler und Alexander Blank (Sohn des Iserlohner Stürmers Boris Blank), viel Spaß. Für das leibliche Wohl zwischen den Einheiten ist im „Wellblechpalast“ gesorgt. Das charmante Team des „Wellis“ kümmert sich liebevoll um Speis und Trank. Fast familiär geht es rund um das Sportforum zu. Liebsch, Nachwuchskoordinator des Fördervereins für den DEL-Bereich, nickt: „Hier ist alles perfekt organisiert, uns fehlt es an nichts.“