Die Saison 2026/27 der PENNY DEL steht ganz im Zeichen der Heim-WM

Meister Eisbären Berlin eröffnet die neue Spielzeit am Donnerstag gegen Straubing und kann als erster Club in der Historie der Deutschen Eishockey Liga viermal in Folge den Titel holen / Kölns Kapitän Moritz Müller fehlen noch 18 Spiele zum Rekord

Die Saison 2026/27 in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) beginnt mit einem Spiel, das schon fast den Status einen Playoff-Klassikers hat. Titelverteidiger Eisbären Berlin empfängt am kommenden Donnerstag, 17. September, ab 19.30 Uhr (live und kostenlos für alle bei MagentaSport und auf Magenta TV) die Straubing Tigers, die für den Rekordmeister in den vergangenen beiden Jahren im Halb- beziehungsweise Viertelfinale jeweils ein sehr schwerer Brocken auf dem Weg zum Titel waren. Vor dem Eröffnungsbully wird das Banner für die inzwischen 13. Meisterschaft der Berliner unter das Dach der Uber Arena gezogen. Die Eisbären könnten es in der bevorstehenden Saison als erster Club in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga schaffen, sich viermal in Folge den Meistertitel zu sichern. 

Nach dem Eröffnungsspiel komplettieren am Freitag die sechs weiteren Partien des 1. Spieltages den Start in eine Saison, die ganz im Zeichen der Heim-WM stehen wird. Bis der deutsche Meister 2027 spätestens am 30. April feststehen wird, wird es in den Arenen der PENNY DEL für die deutschen Profis darum gehen, sich beim neuen Bundestrainer André Rankel, der als Zuschauer beim Eröffnungsspiel erwartet wird, mit starken Leistungen für den Kader bei der WM zu empfehlen, die in Mannheim und Düsseldorf ausgetragen wird. Das Eröffnungsspiel bestreitet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am 13. Mai 2027 auf Schalke vor mehr als 60.000 Zuschauern gegen die Schweiz. "Die Vorfreude auf die Heim-WM ist auch bei mir riesig", sagte Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL. "Und der Kampf um die begehrten Kaderplätze wird die kommenden acht Monate sicherlich prägen, sodass wir eine extrem spannende und hoffentlich auch hochklassige Saison erwarten." 

Dazu möchten auch die Krefeld Pinguine ihren Beitrag leisten. Gut vier Jahre nach dem Abstieg kehrt der deutsche Meister von 2003 als Aufsteiger wieder in die PENNY DEL zurück. Zum Auftakt empfangen die Rheinländer am Freitag (Beginn 19.30 Uhr/wie alle anderen Spiele der Saison live bei MagentaSport) in der heimischen Yayla-Arena auf die Fischtown Pinguine aus Bremerhaven, den langjährigen Club des Krefelder Aufstiegstrainers Thomas Popiesch. "Wir haben bei den Dresdner Eislöwen in der vergangenen Saison erlebt, welche Euphorie ein Aufstieg entfesseln kann", sagte Tripcke. Dass die Fans auch in Krefeld dem Saisonstart entgegenfiebern, belegen bereits mehr als 3000 verkaufte Dauerkarten sowie ein nahezu ausverkaufter Heimauftakt am Freitag gegen Bremerhaven. 

Eine ganz besondere Saison soll es auch für Moritz Müller werden. Der Kapitän der Kölner Haie benötigt noch 18 Spiele, um mit dann 1201 Partien in der Deutschen Eishockey Liga den Rekord seines ehemaligen Mitspielers Mirko Lüdemann zu überbieten, der 1200 Spiele absolviert hat. Frühestens könnte Müller die neue Rekordmarke am 20. November im Auswärtsspiel bei Red Bull München erreichen. Einen ersten Rekord der neuen Saison hat der 39-Jährige mit seinen Haien sogar schon vor Saisonbeginn aufgestellt: Mit 18.104 Besuchern stellten sie einen neuen Zuschauerbestwert in der Champions Hockey League auf.

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