Grizzlys und Pinguine mit dem Rücken zur Wand
Auch in Krefeld ist Wunden lecken angesagt. Im Bau der Eisbären fanden die Pinguine nicht zu ihrem Spiel und standen nach 60 Minuten mit einem 2:5 da. Es war die zweite Niederlage in der Serie und damit müssen auch die Rheinländer drei Siege einfahren, um nach 2003 wieder in ein DEL-Finale einzuziehen.
Dazu muss beim KEV jedoch eine Leistungssteigerung her – speziell in der Defensive. Kann in der Offensive bei zwei Tore und drei Pfostentreffern noch von Pech gesprochen werden, sind 45 Schüsse auf das eigene Tor einfach zu viel. Vor allem in numerischer Unterlegenheit hatten die Seidenstädter große Probleme mit den Eisbären. In fünf Unterzahlspielen schlug es zweimal hinter Pinguine-Goalie Tomas Duba ein, dazu noch einmal mit Ablauf einer Strafe.
Entsprechend sagte Krefelds Herberts Vasiljevs gegenüber ServusTV: „Wir müssen das Spiel einfach abhaken und uns auf Sonntag konzentrieren. Wir wissen, dass wir zu Hause gut spielen können und müssen uns auf unser Spiel besinnen.“
Deutlich zufriedener konnte Constantin Braun auf Seiten der Eisbären sein . Der Verteidiger lieferte eine starke Leistung ab und beteiligte sich mit einem Tor sowie drei Vorlagen am Erfolg. Braun: „Krefeld hat eine sehr gute Mannschaft, gegen die man eine sehr gute Leistung zeigen muss. Das ist uns heute gelungen. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und hatten das Spiel über 60 Minuten in der Hand. Das Ergebnis war ein Sieg und den haben wir gebraucht.“