Nationalmannschaft \"inTeam\"
STRESS: Von wegen Pause. Während die Spieler zwischen den Vorbereitungsphasen die wenige freie Zeit bei ihren Familien verbrachten, standen auch die letzten Tage für Bundestrainer Pat Cortina ganz im Zeichen des Eishockeys. Am vergangenen Sonntag schaute sich der Italo-Kanadier das erste DEL-Playoff-Finale noch im TV an, am Dienstagabend weilte Cortina dann in Berlin zum zweiten Finalduell zwischen Berlin und Köln, um seine Nationalspieler zu beobachten. Am Mittwochmorgen landete Cortina dann um 10 Uhr auf dem Düsseldorfer Flughafen. Von da aus ging es schnell in Richtung Krefeld, wo um 11 Uhr eine Pressekonferenz auf dem Programm stand.
AUTOGRAMME: Am Mittwoch traf der komplette Kader in der Seidenstadt ein. Um 15 Uhr versammelte Pat Cortina alle seine Spieler im Hotel und erklärte im Rahmen eines Teammeetings den Plan für die kommenden Tage. Bereits am Abend ging es zum ersten Mal aufs Eis im KönigPALAST. Im Anschluss an das öffentliche Training kamen die anwesenden Kiebitze in den Genuss einer Autogrammstunde der gesamten Mannschaft.
LOKALMATADOREN: Wenn die deutsche Auswahl am kommenden Samstag, 20.4. im Rahmen der EURO HOCKEY CHALLENGE auf Schweden trifft, dann stehen bei den meisten Eishockey-Fans natürlich die beiden Lokalmatadoren Daniel Pietta und Sinan Akdag im Fokus. Die beiden Krefelder Publikumslieblinge, die mit den Pinguinen gegen die Eisbären Berlin im Halbfinale gescheitert waren und daher die ersten beiden Vorbereitungsphasen verpasst hatten, hielten sich in der Heimat zuletzt mit Krafttraining und Fahrrad fahren fit. Besonders Pietta freut sich auf Samstag, schließlich absolviert der in Krefeld geborene Stürmer ein Länderspiel vor heimischem Publikum.
EHEMALIGE: Ein besonderer Moment dürfte der Vergleich mit „Tre Kronor“ am Samstag auch für Benedikt Schopper (Grizzly Adams Wolfsburg) und Patrick Hager (ERC Ingolstadt) werden, denn beide lebten ebenfalls lange in der Samt- und Seidenstadt und haben noch viele Freunde und Bekannte in Krefeld. Schopper verteidigte von 2007 bis 2010 für die Pinguine, Hager von 2007 bis 2012 sogar fünf Jahre.
TRAINING: Am Donnerstag stehen zwei Eiseinheiten am Morgen und am Abend auf dem Programm. Auch am Freitagmorgen müssen die deutschen Cracks ran. Ob das Abschlusstraining am Freitagabend auch noch stattfinden wird, ließ Cortina zunächst offen und entscheidet kurzfristig. Für besonders hart gesottene Akteure besteht ohnehin am Spieltag selber noch die Möglichkeit, aufs Eis zu gehen und sich warmzumachen.
FRANKFURT: Der Aufenthalt in Krefeld endet am Samstag unmittelbar nach dem ersten Vergleich mit Schweden. Von der Westparkstraße aus setzt sich der Bus mit der Mannschaft auf direktem Wege in Richtung Frankfurt in Bewegung, wo am darauf folgenden Tag das zweite Spiel gegen Schweden stattfinden wird.
KOMPETENZTEAM: Während jeder Vorbereitungsphase nimmt absprachegemäß je ein Mitglied des „Kompetenzteam Sport“ von DEL und DEB an den Maßnahmen teil. Nach dem Münchens Manager Christian Winkler in Weißrussland zum „Team Staff“ gehörte und Eishockey-Legende Erich Kühnhackl in Regensburg und Selb mit von der Partie war, ist nun Wolfsburgs Geschäftsführer und Sportlicher Leiter Karl-Heinz „Charly“ Fliegauf in Krefeld vor Ort. Auch Fliegauf kennt sich aus. In der Saison 1988/1989 spielte der ehemalige Verteidiger ein Jahr für den KEV. Übrigens zusammen mit einem gewissen Ralph Krueger, heute Chefcoach der Edmonton Oilers.