Neue Regeln in der PENNY DEL zur Saison 2026/27
PENNY DEL übernimmt Regelanpassungen der International Ice Hockey Federation (IIHF)
Am Donnerstag um 19:30 Uhr startet die Saison 2026/27 in der PENNY DEL mit Duell zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers. Zu diesem Duell treten angepasste Regeln, Verfahren und Interpretationen in Kraft, die im deutschen Eishockey von der International Ice Hockey Federation (IIHF) übernommen wurden. Hier ist eine Zusammenfassung der Änderungen und das komplette Regelbuch für die neue Spielzeit steht hier zum Download bereit.
Neue Regeln
6.1
Ein Team darf entweder einen Kapitän und zwei Assistenzkapitäne oder keinen Kapitän und drei Assistenzkapitäne haben.
33.2
Wenn ein angreifender Spieler kurz davor ist, einen freien Puck zu erreichen, und durch ein Foul am Torschuss auf das leere Tor gehindert wird, was zur Anerkennung eines Tores führt, wird dem gefoulten Spieler das Tor gutgeschrieben.
60.1
Die Definition von „High-Sticking“ wurde präzisiert. Eine Strafe wegen hohen Stocks kann nur verhängt werden, wenn sich die Schulter des Gegenspielers auf Hüfthöhe oder höher befindet.
76.
Bei einem Verstoß während eines Anspieles wird der Center der fehlbaren Mannschaft ausgewechselt. Dies gilt nicht bei einem Anspiel nach einem Icing.
79.1
Wenn die Schiedsrichter auf dem Eis der Meinung sind, dass der Puck von der Hand eines Spielers abgefälscht wurde und die Mannschaft daraus keinen Vorteil erlangt hat, stellt dies keinen Regelverstoß im Sinne dieser Regel dar.
83.1
Ein angreifender Spieler, der die Angriffszone vor dem Puck betritt, muss den Puck mit seinem Schläger kontrollieren, um nicht im Abseits zu sein.
Neue Verfahren und Regel Interpretationen
Icing
Bei einem Icing hebt künftig die vordere LP unmittelbar nach dem Pfiff den Arm. Dadurch wird deutlich signalisiert, dass der Pfiff aufgrund eines Icings erfolgt ist. Dieses Signal entspricht dem bisherigen verzögerten Icing beziehungsweise des Zeichens, das bislang vom hinteren LP beim Einleiten des Icings gegeben wurde.
Nach Toren
Nach einem Tor (wenn der Puck vollständig die Torlinie überschritten hat) soll der Schiedsrichter nach dem Torzeichen (Zeigen auf das Tor) nicht mehr unmittelbar pfeifen. Ein Pfiff soll nur dann erfolgen, wenn das Spiel nach dem Tor in einer Weise weiterläuft, die von den Mannschaften nicht wahrgenommen wird.
Der Hintergrund dieser Änderung ist, dass mittlerweile zahlreiche Torsituationen, einschließlich Situationen mit fortlaufendem Spiel, per Videobeweis überprüft werden können. Ein Pfiff kann in solchen Situationen zu Verwirrung führen und die richtige Entscheidungsfindung erschweren.