Roland Verwey: Der Mann für alle Fälle

Der Linksschütze ist trotz seiner wuchtigen Erscheinung ein fairer Sportsmann. Auseinandersetzungen mit Gegenspielern gab es in seiner Karriere wenn überhaupt nur ganz selten, was auch seine Strafzeitenstatistik belegt. Teamkamerad Daniel Pietta formuliert es so: \"Roland wird auf dem Eis eigentlich selten böse, das entspricht auch nicht seinem Naturell. Aber wenn es doch mal so weit kommt, dann richtig - und das geht für keinen Gegenspieler gut aus.\"

Verwey ist auch außerhalb der Eisfläche ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Das beginnt bereits mit dem Sommertraining, wo er kaum eine Einheit ausfallen lässt. Obwohl er in dieser Saison erst vier Mal ins Schwarze traf, ist er ein wertvoller Stürmer für die Mannschaft. Aufgrund des Verletzungspechs innerhalb des Teams wechselte er häufiger als normal die Sturmreihen.

\"Wollen das Playoff-Heimrecht sichern\"

Denn \"Rolli\" ist ein Mann für alle Fälle. In den vergangenen Spielen ist er in eine neue Rolle geschlüpft. Die lautet, in der vierten Sturmreihe Tore zu verhindern. \"Jeder Spieler hat bei uns seine Aufgabe. Nur wenn alle an einen Strang ziehen und ihre Rolle ausfüllen, dann sind wir erfolgreich. Und in dieser Saison klappt das sehr gut. Wir haben uns nach fast 40 Spielen in der Tabelle oben fest gesetzt“, sagte das Kraftpaket.

Verwey ist zuversichtlich, dass der Erfolgsweg für die Pinguine in dieser Saison noch lange nicht zu Ende ist: „Wir haben eine starke Mannschaft. Wir sind vergangene Saison schon weit gekommen. Vielleicht wäre es ohne das Verletzungspech noch weiter gegangen. Ich hoffe, wir bleiben davon diesmal verschont. Wir wollen uns das Heimrecht für die Playoffs holen.“

Wenn irgendwann seine Karriere zu Ende geht, dann wird er vielleicht dem Sport in anderer Funktion erhalten bleiben. Sein Fernstudium im Bereich Sport-Management beendete er bereits im vergangenen Jahr mit Erfolg. Wenn seine Teamkollegen nach dem Training die Freizeit genossen, schnupperte Verwey in der Geschäftsstelle der Pinguine Büroluft und absolvierte dort sein Praktikum. Bei allen Zukunfts-Planungen spielt für den zweifachen Vater seine Familie die wichtigste Rolle. „Die hat Priorität.“

Quelle: rp-online.de

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